Digitaliserung

Die Digitalisierung dringt in alle Lebensbereiche vor. Ebenso wie beispielsweise die Industrie mit dem Programtitel Industrie 4.0 darauf einstellt, muss sich auch das Planen und Bauen mit den Vor- und Nachteilen dieser Entwicklung befassen. Die Ausprägungen sind vielfältig. Das Building Information Modeling (BIM) bringen zwar die meisten zunächst damit in Verbindung, dies stellt aber nur einen Teilaspekt dar. Ebenfalls weitreichende Wirkungen werden die Themenfelder wie die Vernetzte Stadt, Smart Home, Digitaler Bauantrag entfalten, um nur einige zu nennen, sowie die zunächst weniger bauspezifischen aber nicht weniger relevanten Technologien Big Data, Block Chain und Künstliche Intelligenz (KI), deren Auswirkungen auf das Bauwesen noch schwer abzusehen sind.

Der Arbeitskreis Digitalisierung der Architektenkammer Berlin hat sich zur Aufgabe gemacht, aktuelle Entwicklungen zu beobachten und zu analysieren, welche Auswirkungen diese auf den Berufsstand haben und welche Chancen und Risiken dem innewohnen. Daraus werden Handlungsfelder abgeleitet.

Folgende Aktivitäten stehen dabei im Mittelpunkt:

  • die Vernetzung mit den Akteuren der Digitalisierung
  • die Einbeziehung der Kammermitglieder
  • die Entwicklung von Positionen durch Meinungsbildung
  • das Teilhaben an Prozessen der Norm- und Gesetzgebung
  • das Unterstützen der Fort- und Weiterbildung

Hierzu hat der Arbeitskreis Anfang 2017 Standpunkte entwickelt, die weiterhin ihre Gültigkeit haben und die sich auch in der Positionsbestimmung der Bundesarchitektenkammer vom Sommer 2018 widerspiegeln.

Artikel des Arbeitskreises Digitalisierung

Positionen der Architektenkammer Berlin zur Digitalisierung des Planens und Bauens
Die von der Arbeitsgruppe Digitaliserung erarbeiteten Positionen wurden am 29. März 2017 vom Vorstand der Architektenkammer Berlin bestätigt.

Wie arbeiten wir morgen? Digitalisierung und Berufsbild

Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf die Entwicklung unseres Berufsbildes? Wie werden wir morgen planen und bauen? Ein Text des Arbeitskreises Digitalisierung, als Wortbeitrag im Rahmen des Kammerforum „Einheit in der Vielfalt – Berufsbild im Wandel“ am 31. Januar 2018 vorgestellt und um aktuelle Entwicklungen ergänzt.

BIM Building Information Modeling

Building Information Modeling (BIM) bezeichnet eine kooperative Arbeitsmethodik, mit der auf der Grundlage digitaler Modelle eines Bauwerks die für seinen Lebenszyklus relevanten Informationen und Daten konsistent erfasst, verwaltet und in einer transparenten Kommunikation zwischen den Beteiligten ausgetauscht oder für die weitere Bearbeitung übergeben werden.

BKI BIM für Architekten. 100 Fragen, 100 Antworten
Das Handbuch ist eine BIM-Kurzeinführung und beinhaltet in kompakter Form die BIM-relevanten Themen für Architektur- und Ingenieurbüros. Erschienen Anfang Oktober 2016, herausgegeben von der Bundesarchitektenkammer und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Das BIM-Handbuch kann über das Baukosteninformationszentrum Deutscher Architektenkammern (BKI) bestellt werden.

BIM für Architekten. Leistungsbild, Vertrag, Vergütung
Die Broschüre ist eine Handreichung für alle Architektinnen und Architekten, die BIM in Projekten anwenden möchten. Erläutert werden Auswirkungen von BIM auf die Gestaltung von Architektenverträgen und Honorarabrechnungen. Erschienen im Herbst 2017, herausgegeben von der Bundesarchitektenkammer gemeinsam mit der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen und der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen.

Fortbildung

Die Fort- und Weiterbildung ist ein wesentliches Standbein, um die Leistungsfähigkeit des Berufsstandes zu erhalten.

Die Architektenkammer Berlin bietet in regelmäßigen Abständen Fortbildungen zum Thema Digitalisierung und BIM an. Zum Fortbildungskalender

BIM Cluster

Der BIM Cluster bietet eine Plattform zum Austausch verschiedener Interessengruppen der Digitalisierung im Bauwesen und finden regelmäßig in ganz Deutschland statt. Angesiedelt bei der Architektenkammer Berlin werden ca. viermal im Jahr Vertreter aus der Politik, der Bauindustrie, dem Handwerk, verschiedener Institutionen und der Kammern eingeladen, Standpunkte und jüngste Entwicklungen auszutauschen. So werden gemeinsame Handlungsfelder und auch unterschiedliche Schwerpunkte abgesteckt.

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