Finanzen

Ihr Finanzplan sollte Auskunft über die Entwicklung geben, die Sie für die nächsten drei Jahre erwarten. Der Finanzplan hat dabei vier Kernbausteine: den Kapitalbedarfsplan, den Finanzierungsplan, die Liquiditätsvorschau und die Rentabilitätsvorschau.

Kapitalbedarfsplan

Stellen Sie zunächst dar, wie viel Eigenkapital sie haben und ob und wie viel Fremdkapital Sie benötigen werden. Überlegen Sie genau, welche Investitionen Sie wann tätigen müssen oder wollen. Bereits während Sie die Gründung vorbereiten, können Kosten für Beratung, Notariate, Anmeldungen oder Genehmigungen anfallen. Deshalb sollten Sie auch den Zeitpunkt der Kosten ermitteln.

In der Kostenplanung unterscheiden Sie sinnvollerweise fixe und variable Kosten. Fixe Kosten sind immer der größere Block. Sie fallen an, ob Ihr Geschäft nun blüht oder nicht. Die variablen Kosten dagegen ändern sich mit den Aktivitäten Ihres Unternehmens.

Entscheidend sind realistische Prognosen. Rechnen Sie einen Überschuss ein, um Ihren eigenen Lebensunterhalt zu sichern. Schließlich wollen Sie von Ihrer Arbeit leben.

Ihre Lebenshaltungskosten sollten Sie dabei genauso sorgfältig analysieren wie Ihre Bürokosten. Denken Sie an Rücklagen, etwa für Urlaub oder Krankheit. Auch für die Einkommenssteuer sollten Sie Geld zurücklegen: mindestens 30 Prozent des Jahresbetrags, den Sie für Lebenshaltungskosten errechnet haben. Beachten sollten Sie nicht zuletzt, dass Sie für Ihre soziale Absicherung in der Regel den vollen Sozialversicherungsbetrag allein zahlen werden.

Auf den folgenden Seiten finden Sie die drei interaktiven Formulare des Businessplans: eins zum Gründungsaufwand, eins zu den Investitionen und eins zu laufenden Kosten. Sie helfen Ihnen, Kapitalbedarf und Kostenaufwand zu ermitteln.

Gründungskosten, Künftige Investitionen und Laufende Kosten.