Gesprächsreihe „Jung, aber Denkmal“

 

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Jung, aber Denkmal: Wissenschaftsbauten der 70er/80er

„Jung, aber Denkmal“ widmet sich der jüngeren Zeitgeschichte des Wissenschaftsstandorts Berlin: Welche Wissenschaftsbauten entstanden und welche werden bereits als Denkmal geschützt? Ist sich die Wissenschaft ihres besonderen Erbes bewusst? Wie werden die Bauten aktuell genutzt? Wie kann eine hinreichende Bauunterhaltung angesichts des Sanierungsstaus im Hochschulbereich gelingen? Welche Rolle spielen die Bauten als Identifikationsorte in aktuellen Campusentwicklungen? 

10. November 2021, 19 Uhr
Urania Berlin, An der Urania 17, 10787 Berlin
Veranstaltung als Präsenz und Videostream
Anmeldung erforderlich

Weitere Informationen


Veranstaltungen 2021

Nikolaiviertel und Altstadtplatte

Aufzeichnung der Veranstaltung

Das Nikolaiviertel, dessen Wiederaufbau 1987 anlässlich der 750-Jahr-Feier der Stadt fertiggestellt wurde, überraschte mit seinen historisierenden bis postmodernen Fertigteilfassaden und entwickelte sich rasch zum touristischen Stadtquartier im Herzen Berlins. Seit 2017 steht der Neubau des Nikolaiviertels unter Denkmalschutz. Ausgehend von diesem Projekt soll der Blick bei “Jung, aber Denkmal” auf weitere sogenannte „Altstadtplatten“ – innerstädtische Plattenbauten in städtebaulich und architektonisch angepasster Gestaltung – in Berlin gelenkt werden. Wie steht es hier um Erhaltungswürdigkeit und Erhaltungschancen? 

7. April 2021 in der Urania Berlin

Einführung: Dr. Christoph Rauhut, Landeskonservator und Direktor des Landesdenkmalamtes Berlin
Anschließend Podiumsdiskussion
Moderation: Kirsten Angermann, Architekturhistorikerin
Podium:
Nikolaus Bernau | Journalist
Christine Edmaier | Architektin, Präsidentin der Architektenkammer Berlin und Mitglied im Landesdenkmalrat Berlin
Christina Geib | Geschäftsführerin der WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH
Prof. Dr. Florian Urban | Glasgow School of Art

Programm

 

 

Themen 2020

9. Dezember 2020
ICC Berlin

Über 300 Meter Länge, 80 Meter Breite und 40 Meter Höhe, 80 Säle und Platz für bis zu 20.000 Menschen – das Internationale Congress Centrum (ICC) Berlin ist ein Denkmal der Superlative.
Am 9. Dezember 2020 widmen das Landesdenkmalamt Berlin und die Architektenkammer Berlin dem ICC eine Veranstaltung in der Reihe „Jung, aber Denkmal“. 1973-79 nach Plänen von Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte im Auftrag des Landes Berlin errichtet, war es seinerzeit nicht nur „Schaufenster des Westens“, sondern auch eine Landmarke West-Berlins.
Heute gilt das ICC als einer der Höhepunkte der High-Tech-Architektur – doch wie sieht seine Zukunft aus?

Einführung:
Ursulina Schüler-Witte, Architektin des ICC, und Landeskonservator Dr. Christoph Rauhut stellen das Gebäude vor.

Über die Frage der zukünftigen Nutzung diskutierten:
Barbro Dreher, Staatssekretärin Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe
Christine Edmaier, Architektin, Präsidentin der Architektenkammer Berlin und Mitglied im Landesdenkmalrat Berlin
Prof. Dr. Kerstin Wittmann-Englert, Professorin für Architekturgeschichte an der TU Berlin
Dr. Ralf Ruhnau, Präsident der Baukammer Berlin   
Moderation: Kirsten Angermann, Architekturhistorikerin
Veranstaltungsflyer

Aufzeichnung der Veranstaltung: Jung, aber Denkmal

 

25. Mai 2020
Internationale Bauausstellung (IBA)


Die Internationale Bauausstellung (IBA) 1984/87 in Berlin (West) hat Architekturgeschichte
geschrieben. Mit dem Anliegen, die Stadt zu reparieren, wurden Altstadtviertel behutsam erneuert und Neubauquartiere auf historischem Stadtgrundriss entworfen. Ein repräsentativer Querschnitt der damals entstandenen Bau- und Gartendenkmale steht inzwischen unter Denkmalschutz. Das LandesdenkmalamtBerlin möchte diese jungen Denkmale in Zusammenarbeit mit der Architektenkammer Berlin vorstellen. Die IBA 1984/87 ging bewusst von der bestehenden
Stadt aus und entwickelte sie weiter. Kann diese Haltung für das wachsende Berlin 2020 ein Vorbild sein?

Darüber diskutieren Denkmalpfleger, Stadtplaner und Verantwortliche aus der Politik:
Ephraim Gothe, Stellvertretender Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Soziales und Gesundheit
in Berlin-Mitte
Prof. Dr. Elisabeth Merk, Stadtbaurätin
München, Leitung Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Dr. Cordelia Polinna, Geschäftsführende Gesellschafterin von URBAN CATALYST GmbH
Dr. Andreas Salgo, Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Land

Moderation: Kirsten Angermann, Architekturhistorikerin

Themen 2019

21. Oktober 2019
Berlin TXL – Ein Gesamtkunstwerk

Einführungsvortrag: Dr. Christoph Rauhut, Landeskonservator und Direktor des Landesdenkmalamtes Berlin

Podiumsdiskussion: Denkmal mit Zukunft
Dr. Philipp Bouteiller, Geschäftsführer Tegel Projekt GmbH
Christine Edmaier, Architektin, Präsidentin der Architektenkammer Berlin und Mitglied im Landesdenkmalrat Berlin
Dr. Christoph Rauhut, Landeskonservator und Direktor des Landesdenkmalamtes Berlin
Stephan Schütz, Architekt und Partner im Büro gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner

Moderation: Sigrid Hoff, Journalistin