Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Büro, Handel & Gewerbe — 2010

SCHWEGER ASSOCIATED ARCHITECTS GmbH


Ein neuer Kopfbau an der Glinkastraße erweitert Bestandsbauten an der Jäger- und an der Taubenstraße zum Ministeriumskomplex. Das Projekt entstand als Ergebnis eines Wettbewerbs von 2004. Die denkmalgeschützten Altbauten aus den Jahren 1896 bis 1936 wurden saniert, ihr Erscheinungsbild blieb erhalten. Ein Erschließungstrakt in der Mitte des Blocks vermittelt zwischen den unterschiedlichen Geschosshöhen der Bestandsbauten und schafft so weitgehend barrierefreie Wegeverbindungen im Komplex. In der Höhe passt sich der Neubau der Blockkante an, variiert diese aber, um sich zum Stadtraum zu öffnen. So gewährt an der Glinkastraße ein Einschnitt über dem zweigeschossigen Besucher- und Konferenzbereich Einblick in einen grünen Innenhof mit Nuss-, Ahorn- und Kirschbäumen. Der steinerne Hof im Nordteil des Blocks ist im Erdgeschoss zur Glinkastraße offen. Er dient als ministerielle Vorfahrt. Neben den Arbeitsräumen des Ministeriums und einer hausinternen Bibliothek entstanden Konferenzräume und im Erdgeschoss ein öffentlich zugängliches Besucherzentrum und ein Café.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Glinkastraße 24
10117 Berlin

SCHWEGER ASSOCIATED ARCHITECTS GmbH

Bauherr

Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Direktion Berlin, Hauptstelle FN

Projektdaten

Neubau
BGF: 9.100 m²
BRI: 43.000 m³

Bestand
BGF: 13.300 m² 
BRI: 63.100 m³