Warum nicht dichter - Gelingen und Scheitern der Nachverdichtung

Veranstaltung

31. Januar 2019

Innerstädtische Bauprojekte werden zurzeit häufig nicht genehmigt, obwohl die Nachverdichtung ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu 194.000 neuen Wohnungen bis 2030 ist. Im Januar 2018 fand hierzu bereits ein Dialog mit Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen statt, damals lag der Schwerpunkt auf den Themen Brandschutz, Dachgeschossauf- und -ausbauten. Es stelle sich heraus, dass häfig andere Gründe wie Baunutzungsplan und Abstandsflächen zu negativen Bescheiden führen. 

Die Architektenkammer Berlin sieht hier weiteren Gesprächsbedarf und möchte den Dialog zwischen Architekturschaffenden und der Bauverwaltung mit der Fragestellung "Warum nicht dichter - Gelingen und Scheitern der Nachverdichtung" sowohl auf Senats- als auch auf Bezirksebene fortsetzen. 

Die Mitglieder der Kammer wurden um Unterstützung durch Benennung von Beispielen von gescheiterten oder auch gelungenen Nachverdichtungsprojekten gebeten. Es sind ca. 60 Beispiele eingereicht worden. Eine Auswahl wird im Sinne einer Gesamtschau ausgestellt. 

 

Es diskutieren:

  • Jochen Biedermann, Stadtrat im Bezirk Neukölln 
  • Klaus Güttler-Lindemann, Leiter des Stadtentwicklungsamtes Lichtenberg
  • Dr. Mathias Hellriegel LL.M, Fachanwalt für Verwaltungsrecht
  • Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin
  • Jörn Oltmann, Stadtrat im Bezirk Tempelhof-Schöneberg
  • Bernd Tibes, Vorsitzender des Ausschusses Gesetze, Normen und Verordnungen der Architektenkammer Berlin

Moderation: Hille Bekic, Vorstandsmitglied der Architektenkammer Berlin

18 Uhr
Ort: Architektenkammer Berlin, Alte Jakobstraße 149, 10969 Berlin
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

Max. Teilnehmerzahl: 225

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