24. April 2020

Rettet den Mäusebunker!

Die Architektenkammer Berlin nimmt mit Besorgnis zur Kenntnis, dass es Planungen der Charité gibt, zwei
herausragende Bauten der Berliner Nachkriegsmoderne aus den späten 1960er und 1970er Jahren zugunsten einer Neubebauung abzureißen.

Die Architektenkammer Berlin nimmt mit Besorgnis zur Kenntnis, dass es Planungen der Charité gibt, zwei
herausragende Bauten der Berliner Nachkriegsmoderne aus den späten 1960er und 1970er Jahren zugunsten einer Neubebauung abzureißen.

Der sogenannte „Mäusebunker“ von Gerd und Magdalena Hänska (1971-1980) interpretiert die Tierlaboratorien des medizinischen Fortschritts mit einer zeitgemäßen Architektursprache. Die Gebäudetechnik ist sichtbar an den Gebäudefassaden und somit vergleichbar mit dem Centre Pompidou in Paris, welches fast zeitgleich 1977 eröffnet wurde. Der "Mäusebunker" ist eines der wenigen gebauten Zeugnisse, die mit der britischen Avantgard-Architektur der Gruppe Archigram in Verbindung gebracht werden kann.

Das Hygiene-Institut von Fehling und Gogel (1966-1974) stellt mit seiner organischen Architektursprache, vergleichbar mit den Bauten von Hans Scharoun, ein besonderes Beispiel der Berliner Baukunst der Nachkriegsmoderne dar. Beide Bauwerke müssen unter Schutz gestellt werden und wir rufen die Mitglieder der Architektenkammer dazu auf, sich an der Petition "Rettet den Mäusebunker" zu beteiligen. Der drohende Abriss der beiden Gebäude muss verhindert werden.

Weitere Informationen: mäusebunker.de

Arbeitskreis Denkmalschutz und Denkmalpflege

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