da! Architektur in und aus Berlin — 2015

Wohnen und Arbeiten in der Torfremise, Schechen

Roswag Architekten, Gesellschaft von Architekten mbH mit Guntram Jankowski


Umsetzung eines historischen Stadels und Integration eines Niedrigenergiehauses. Die vom Abbruch bedrohte Holzstruktur wurde demontiert und einige Kilometer vom Ursprungsort entfernt auf einer Bodenplatte aus Stahlbeton wieder zusammengesetzt. Reparierte Balkensegmente sind als hellere Einfügungen erkennbar. Dach und Wände des integrierten Neubaus liegen teils innerhalb, teils außerhalb des alten Tragwerks, das so zur Gänze sichtbar bleibt. Der Neubau beherbergt ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung und Korbwerkstatt. Seine hochdämmende, diffussionsoffene Hülle mit dreifachverglasten Holzfenstern entstand aus nachwachsenden Naturstoffen: Holz, Zellulose und Lehm. Dadurch kommt der Neubau ohne Lüftungsanlage aus. Sein Primärenergiebedarf liegt bei 23,78 kWh/m²•a. Der unbeheizte Teil des einst als Torfremise genutzten Stadels dient heute als Lager für Weiden und andere Materialien.

Wohnen und Arbeiten in der Torfremise

Bahnhofstraße 3
83135 Schechen

Roswag Architekten, Gesellschaft von Architekten mbH mit Guntram Jankowski

Bauherrin/Bauherr

Stefanie und Emmanuel Heringer

Projektdaten

BGF: 700 m² 
BRI: 10.170 m³

    

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