Königskolonnaden

Bauen im Denkmal — 2016

Gruppe Baudenkmal


Sanierung der Königskolonnaden, die 1777–1780 nach Plänen des Architekten Carl von Gontard durch G. F. Boumann d. J. als Verkaufshallen vor der Königsbrücke über dem Festungsgraben (heute Bahnhof Alexanderplatz) errichtet wurden. Bereits im 19. Jahrhundert wurden sie zweimal umfassend restauriert. Mit dem Neubau des Bahnhofs Alexanderplatz tauchten seit 1882 Überlegungen auf, die Königskolonnaden an einen anderen Standort zu versetzen.
In den Jahren 1910 bis 1911 wurden die Kolonnaden dann abgetragen und umgesetzt. Sie bilden heute die repräsentative Eingangsarchitektur zum Heinrich-von-Kleist-Park. In den 50er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts folgten dann zwei weitere Restaurierungen, bei denen auch in die Substanz eingegriffen wurde. 2004 begann die umfassende Sanierung, bei der es darum geht, die Schäden am Naturstein, an den Bildwerken auf den Balustraden und Risaliten und an den Putz- und Stuckflächen zu beheben. 

Königskolonnaden

Heinrich-von-Kleist-Park
10781 Berlin (Schöneberg)

Gruppe Baudenkmal

Pitz & Hoh, Werkstatt für Architektur und Denkmalpflege GmbH Berlin
Heidelmann & Klingebiel GmbH Dresden
Dipl.-Ing. (FH) Thomas Tritschler, Freischaffender Architekt und Innenarchitekt

Bauherr

Land Berlin

Projektdaten

Nutzfläche: 300 m²
BRI: 2.100 m³
Baukosten: 2.416 EUR/m²