da! Architektur in und aus Berlin — 2007

Haus Vilmar

Müller-Stüler und Höll


Das einstige Ferienhaus errichteten die Deutschen Werkstätten 1927 als vorgefertigten Holzständerwerksbau nach Plänen von Werner Schenck. Es war damit eins der ersten Fertighäuser. Unter denkmalpflegerischen und baubiologischen Gesichtspunkten wurde es umgebaut. So wurde die zu DDR-Zeiten geschlossene Veranda geöffnet, die bei vielen Fenstern fehlende Sprossung ergänzt, die Plattenstöße der Innenwände freigelegt und wieder durch Leisten abgedeckt, verlorene Beschläge, Schalter und Steckdosen der Erbauungszeit entsprechend ersetzt und die Fassade mit Leinölfarbe nach restauratorischem Befund gestrichen. Zugleich wurde die Haustechnik erneuert, eine Gasheizung mit Warmwasserspeicher eingebaut und die Dämmung verstärkt – unter anderem durch Zellulosedämmstoff in den Hohlräumen des Ständerwerks und als Verstärkung über der Torfschüttung im Dach. Der Dämmung dient auch eine neue Zweiflügeltür mit Isolierverglasung vor der Schiebetür zur Veranda.

Haus Vilmar

Geschwister-Scholl-Allee 48
14532 Kleinmachnow

Müller-Stüler und Höll

Bauherr

Katharina Müller-Stüler, Florian Höll

Projektdaten

Nutzfläche: 72 m²
BRI: 275 m³
Baukosten: 1.000 EUR/m²

   

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