Grundlagen, Methoden und Kriterien der Aufnahme bestehender Bauteile werden vorgestellt und vor Ort erprobt.
Gegenstand ist die Beurteilung einer Eignung
- für den Erhalt vor Ort
- für den Ausbau und die Weiterverwendung andernorts.
Neben Kriterien, die zerstörungsfrei im Beispiel erfasst werden können, werden Hinweise zu möglichen weiterführenden Prüfungen besprochen.
Die beispielhafte Aufnahme erfolgt mit der Hand, die anschließende Auswertung soll Beispiele geben
- zu Einträgen in Materialpässen
- zur Veranlassung weiterer Untersuchungen
Dieses Seminar ist ein Modul der Seminarreihe „Zirkuläres Bauen – vom Wissen ins Tun kommen“. Sie stellt in sieben Modulen und einer Exkursion verschiedene Aspekte des zirkulären Bauens vor.
Die Themen reichen vom Bauen im Bestand und Neubau, Entwerfen mit wiederverwendeten Bauteilen und Gebäudetechnik, bis hin zu Planungsanforderungen für Architektur, Innenausbau, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung.
Weitere Schwerpunkte umfassen Bauphysik, Brandschutz, Nachhaltigkeitsbewertung, Ökobilanzierung sowie rechtliche Rahmenbedingungen und praxisnahe Handlungsempfehlungen.
Diese Reihe basiert auf dem neuen Leitfaden „A wie Zirkulär – Ein Leitfaden zum Planen und Bauen im Kreislauf“ der Architektenkammer Berlin und zeigt, wie nachhaltiges und ressourcenschonendes Planen konkret umgesetzt werden kann.
Eine Übersicht über alle Module finden Sie unter:
http://www.ak-berlin.de/service/aus-und-fortbildung/fortbildungskalender/seminar/W26-1-074.html
Wiebke Ahues, Architektin, LXSY Architekten, und Andreas Flock, Architekt, Sachverständiger für vorbeugenden Brandschutz, beide Berlin