Termin
Donnerstag, 19. Februar 2026, 9.30 bis 17.00 Uhr
Unterrichtseinheiten: 8
Ort
Architektenkammer Berlin, Alte Jakobstraße 149, 10969 Berlin
Zielgruppe
Das Seminar richtet sich vor allem an Architektinnen und Architekten, die im Rahmen ihrer Planungen häufig mit den Anforderungen des vorbeugenden Brandschutzes konfrontiert sind und diese bereits im Vorfeld integrieren möchten. Die Veranstaltung eignet sich auch für Absolventinnen und Absolventen.
Lernziel
Das Seminar bringt den Teilnehmenden die zentralen Fragen des vorbeugenden Brandschutzes nahe und sensibilisiert sie für dessen frühzeitige Einbettung in den Planungsprozess.
Inhalt
Brandschutz hat in der Presse und bei vielen Bauherrinnen und Bauherren keinen guten Ruf. Teuer, bürokratisch oder schlicht übertrieben sind in diesem Zusammenhang die häufigsten Attribute. Der Grund für diese negative Rolle im Bauprozess: Im Planungsablauf werden die Anforderungen, die der vorbeugende Brandschutz stellt, zu spät berücksichtigt. Brandschutzkonzepte werden meist erst beauftragt, wenn die gesamte Planung steht.
Diese Veranstaltung vermittelt die zentralen Fragen des vorbeugenden Brandschutzes an Praxisbeispielen und befähigt Architektinnen und Architekten, diese bereits in der Anfangsphase der Planung mitzudenken. So unterstützt Brandschutz das Bauziel, statt es zu verhindern.
Inhalte:
- vorbeugender Brandschutz bei Rettungswegen (Treppen, Treppenräume, notwendige Flure)
- vorbeugender Brandschutz bei Bauteilen (Tragwerk, Wände und ihre Funktionen, Decken Dächer)
- vorbeugender Brandschutz bei technischen Anlagen (Brandmeldeanlagen, Rauchabzugsanlagen, Aufzüge)
- vorbeugender Brandschutz bei Flächen
- Rahmenbedingungen für die Feuerwehr
Referentinnen und Referenten
Dipl.-Ing. Birgit Rüsch, freischaffende Architektin und Sachverständige für vorbeugenden Brandschutz, Berlin