Termin
Donnerstag, 23. April 2026, 9.30 bis 12.45 Uhr
Unterrichtseinheiten: 4
Ort
Architektenkammer Berlin, Alte Jakobstraße 149, 10969 Berlin
Zielgruppe
Veranstaltung im Rahmen der Seminarreihe „Vom Plan zur Stadt“. Diese richtet sich primär an Stadtplanerinnen und Stadtplaner, Absolventinnen und Absolventen, junge Berufstätige, Wieder- und Quereinsteigende rund um das Fachgebiet Stadtplanung. Sie ist auch interessant für Berufstätige, die sekundär im Fachgebiet Stadtplanung tätig sind, wie Städtebau, Architektur, Projektentwicklung und -management. Die Seminarreihe beinhalten alle Themen der Fortbildung als Eintragungsvoraussetzung für das Fachgebiet Stadtplanung.
Diese Fortbildung ist für Absolventinnen und Absolventen als Eintragungsvoraussetzung gemäß §14 Fortbildungs- und Praktikumsordnung AKB geeignet (Themengebiet: stadtplanerische Projektarbeit, städtebauliches Entwerfen, Stadtgestaltung, Gebäudelehre und Siedlungswesen, theoretische und kulturelle Aspekte der Stadtplanung).
Lernziel
- Wissensbildung zur Gleichstellungsstrategie der Berliner Architektenkammer
- Vermittlung der Rahmenbedingungen und wegweisender Praxis für die Entwicklung einer „fairen, inklusiven und sorgenden Stadt“
- Qualifizierung für eine sozial gerechte Planung von Alltagsräumen im Freien: gendergerecht, divers und inklusiv.
Gestärkt werden soll ein Verständnis für die Co-Benefits eines solchen Planungsansatzes für die aktuellen urbanen Transformationsprozesse.
Inhalt
Einzeltermin im Rahmen der Seminarreihe "Vom Plan zur Stadt"
Diese Veranstaltung zielt darauf, die Kompetenz der Teilnehmenden gendergerechte, Diversität abbildende und inklusive Stadtentwicklung zu stärken – anwendungsorientiert und analog der acht Schwerpunkte der Leitlinien des Bundes „für eine faire, inklusive und sorgende Stadt“ und den SDGs der Agenda 2030. Geschärft wird dabei der Blick dafür, was die Praxis interdisziplinär denkender Planerinnen und Planer dazu bereits leistet und wie Co-Benefits über eine gendergerechte Planung für urbane Resilienz, Klimawandelstrategien und die Mobilitätswende entstehen. Wegweisende Beispiele aus dem In- und Ausland zeigen, wie im Zusammenspiel von Architektur, Freiraumplanung, Stadtentwicklung und Partizipation eine Genderperspektive zu mehr Lebensqualität für alle führt.
- Gendergerechte Stadtentwicklungspolitik – Leitlinien und Handlungsansätze für eine „faire, inklusive und sorgende Stadt“ (BMWSB 2025; rechtlicher Rah-men zur Umsetzung, Bezüge zur Leipzig Charta und der Agenda 2030)
- International und bundesweit verortete Beispiele und Instrumente wegwei-sender Praxis
- Vorstellung Gender, Diversity und Inklusion als Strategie alltagsgerechter Frei-raumplanung in Berlin
- Reflexion der eigenen Praxis
- Ansätze zur Stärkung der Position von Fachfrauen in Architektur, Innenarchi-tektur, Stadt- und Freiraumplanung
Informationen zur gesamten Seminarreihe "Vom Plan zur Stadt" finden Sie unter
http://www.ak-berlin.de/service/aus-und-fortbildung/fortbildungskalender/seminar/W26-1-010.html
Referentinnen und Referenten
Dr. Christiane Droste, UP19, Stadtforscherin und Gender-Diversity-Beraterin; Barbara Willecke, planung.freiraum, freischaffende Garten- und Landschaftsarchitektin, BDLA; Elke Duda, freischaffende Architektin BDA ao