Pressebereich

Das Referat Medien- und Öffentlichkeitsarbeit steht Ihnen für Ihre Presseanfragen jederzeit zur Verfügung. Hier erhalten Sie Informationen sowie Bildmaterial rund um die Aktivitäten der Architektenkammer oder Hilfe bei der Recherche zu Architekturthemen sowie zum Berufsstand. Gerne vermitteln wir Ihnen auch weitere Ansprechpartner. 

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Pressemitteilungen 2017

26. Juni 2017

Ein Wochenende für die Baukunst – Tausende Besucher beim Tag der Architektur 2017

Fast 7.000 Interessierte nutzten am vergangenen Wochenende die Gelegenheit, sich von der lebendigen Berliner Baukultur in der Praxis zu überzeugen. Mit einem vielfältigen Programm wurden Projekte in der gesamte Stadt zu einer großen Freilicht-Ausstellung – in der Innenstadt und in allen Außenbezirken Berlins stellten Architekturschaffende ihre neuen Werke vor. Damit erweist sich der diesjährige Tag der Architektur einmal mehr als wichtiger Bestandteil des Berliner Kulturprogramms.

21. Juni 2017

Baukultur ist überall - Der Tag der Architektur 2017 lädt zum Entdecken der Stadt ein

Baukultur ist allgegenwärtig, verändert sich ständig und beeinflusst die Lebensqualität in der Stadt nachhaltig. Zum Tag der Architektur am 24. und 25. Juni 2017 betont Christine Edmaier, Präsidentin der Architektenkammer Berlin, die Bedeutung der Baukunst für die Zukunft der wachsenden Metropole Berlin. Unter welchen Bedingungen kann qualitätsvoller Städtebau und vielfältige, gute Architektur für den Wohnungsneubau entstehen? Wie können Freiräume mehr Erholungswert bieten? Welche Infrastruktur braucht ein Stadtquartier? Bedeutet mehr Bürgerbeteiligung auch bessere Architektur? Antworten auf diese und weitere Fragen können bei Führungen durch fertiggestellte Bauten und Freiräume und im Gespräch mit Kammermitgliedern in den Büros gesucht werden.

22. Mai 2017

Tegel: Gute Stadtentwicklung braucht Planungssicherheit und eine Regierung, die sie garantiert

Ein vorzeitiges Aufgeben der Pläne für Tegel aufgrund des Volksentscheids hält die Architektenkammer Berlin für ein falsches Signal. Richtiger wäre es, die Planung für den Standort in der Öffentlichkeit bekannter zu machen und in einer breiten Diskussion weiter zu entwickeln. Es sollte nach einer Lösung gesucht werden, die nicht auf Kosten der vielen geht, die unter dem stadtnahen Flughafen leiden müssen und sich auf seine Schließung verlassen haben.

4. Mai 2017

Tag der Architektur am 24. und 25. Juni 2017 in Berlin

Unter dem bundesweiten Motto „Architektur schafft Lebensqualität“ lädt die Architektenkammer Berlin am 24. und 25. Juni 2017 dazu ein, bei mehr als 125 Aktionen zeitgenössische Baukultur in der Hauptstadt zu entdecken.

28. April 2017

Christine Edmaier als Präsidentin der Architektenkammer Berlin bestätigt

Die zehnte Vertreterversammlung der Architektenkammer Berlin hat bei ihrer ersten Sitzung am 27. April 2017 einen mehrheitlich weiblich besetzten Vorstand gewählt und die freischaffende Architektin Christine Edmaier als Präsidentin der Architektenkammer Berlin im Amt bestätigt. Sie hat bereits seit 2009 die berufspolitischen Interessen der Kammermitglieder als Vizepräsidentin und seit 2013 als Präsidentin vertreten und ist nun für weitere vier Jahre gewählt.

9. März 2017

Ausstellungseröffnung „da! Architektur in und aus Berlin“ 2017 mit Katrin Lompscher

Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, und Christine Edmaier, Präsidentin der Architektenkammer Berlin, eröffnen gemeinsam die 18. Jahresausstellung „da! Architektur in und aus Berlin“ der Architektenkammer Berlin. Alle Projekte wurden von Berliner Kammermitgliedern realisiert, die Hälfte der insgesamt 68 Projekte befindet sich in Berlin. Deutlicher Schwerpunkt ist die Kategorie Wohnen mit etwa einem Drittel aller Projekte. Die Bauten, Objekte und Freiräume werden auch im Jahrbuch ARCHITEKTUR BERLIN präsentiert. In einer Begleitausstellung stellt die Initiative „Architektur und Schule“ Schülerprojekte aus dem Jahr 2016 vor.

8. März 2017

Architektenkammer Berlin zeigt Ausstellung „Architektur und Schule“ im stilwerk Berlin

Die Ergebnisse der aktuellen Schülerprojekte des Arbeitskreises „Architektur und Schule“ der Architektenkammer Berlin sind vom 11. März bis 8. April 2017 im stilwerk Berlin ausgestellt. Eröffnet wird die Ausstellung „Architektur und Schule“  am 10. März um 19 Uhr von Bärbel Winkler-Kühlken, Vorstandsmitglied, und Thomas c Dehmel, Vorsitzender des Arbeitskreises „Architektur und Schule“. Beteiligte Schülerinnen und Schüler stellen ihre Projekte vor. In diesem Jahr wird zum ersten Mal vor der Ausstellungseröffnung ab 17 Uhr ein Workshop für Kinder und Erwachsene im stilwerk angeboten. Gebaut und konstruiert werden Türme aus ungewöhnlichen Materialien.

8. Februar 2017

„da! Architektur in und aus Berlin“ 2017
Ausstellung der Architektenkammer Berlin im stilwerk

Die Architektenkammer Berlin zeigt vom 11. März bis 8. April 2017 ihre Jahresausstellung „da! Architektur in und aus Berlin“ im stilwerk Berlin. Zu sehen sind insgesamt 68 ausgewählte Arbeiten, die ein beispielhaftes Spektrum aktueller Bauten und Freiräume abbilden. Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, und Christine Edmaier, Präsidentin der Architektenkammer Berlin, eröffnen die 18. Jahresausstellung am 10. März 2017 um 20 Uhr.

Pressefotos

Die Architektenkammer Berlin stellt Ihnen Bilder zur Verfügung, die zur themenbezogenen Berichterstattung und unter Nennung der Bildquelle kostenfrei genutzt werden können. Alle Fotos werden als Datei zum Download angeboten. Die Architektenkammer Berlin freut sich über die Zusendung eines Belegexemplars.

Präsidentin der Architektenkammer Berlin

Jahrbuch ARCHITEKTUR BERLIN Band 6

ARCHITEKTUR BERLIN, Band 6

© ARCHITEKTUR BERLIN

Architektur und Schule

Online Version

Foto: E.-J. Ouwerkerk

 

Archiv Pressemitteilungen

Pressemitteilungen 2016

8. November 2016

Wiederaufbau Schinkel-Akademie

Dem berühmten Zitat des preußischen Baumeisters „Überall ist man nur wahrhaft lebendig, wo man Neues schafft …“ zum Trotz, vereint gerade dieses Gebäude sowohl in die Vergangenheit Blickende, als auch Fortschrittsbegeisterte und Zukunftsorientierte an einem Tisch. Alle können es für ihre Ansprüche entsprechend interpretieren – und vielleicht ist es genau das, was diese Architekturikone bis heute so zeitgemäß und faszinierend macht. Beispiele wie der Wiederaufbau eines Meisterhauses in Dessau oder des Nordwestflügels des Neuen Museums in Berlin zeigen auf, dass ein Wiedergewinn wichtiger Bauwerke der Architekturgeschichte jenseits einer reinen Replik möglich ist, was sicher auch im Sinne Schinkels wäre. Das „wie“ sollte deswegen Inhalt eines offenen Planungswettbewerbes sein, wenn zuvor das „wer“ und das „was“ geklärt sind.

12. Juli 2016

Neue Schulbauten ohne Anspruch?

Bei aller Freude über die Finanzmittel zu geplanten Sanierungen und Neubauten in einem „Sonderprogramm“ des Senats lassen die neuesten Äußerungen Befürchtungen aufkommen, dass wieder einmal sowohl die Baukultur als auch die Förderung des Mittelstandes zu kurz kommen wird. Entgegen aller Erfahrungen und Forschungsergebnisse, die zunehmend auf die Stärkung und Nutzung vorhandener Strukturen und Kenntnisse vor Ort fokussieren, sollen mit neu zu gründenden Landesgesellschaften übergeordnete Strukturen errichtet werden. Das spart weder Geld oder Zeit, noch führt es zu guten Ergebnissen und Akzeptanz durch die Nutzerinnen und Nutzer. Hier wird aus Sicht der Architektenkammer Berlin eine große Chance vertan.

27. Juni 2016

Wieder großer Andrang beim Tag der Architektur 2016 - Berliner lassen sich Architektur erklären!

Über 5.000 Interessierte folgten der Einladung beim Tag der Architektur 2016 am vergangenen Wochenende zeitgenössische Architektur in Berlin zu entdecken. Die komplexen Zusammenhänge und Problemstellungen beim Bauen konnten an 31 Objekten und in 23 Planungsbüros wieder einem interessierten Publikum erläutert und mit den Verantwortlichen diskutiert werden.

24. Juni 2016

Architektenkammer protestiert gegen Missachtung von Wettbewerbsergebnissen

Zwei Projekte für neue Wohnhochhäuser, auf der Fischerinsel und am Spreeufer in Berlin, beide das Ergebnis von Planungswettbewerben, werden nun öffentlich unter Druck gesetzt. Der Wohnbebauung an der Fischerinsel droht, dass sie möglicherweise nicht genehmigt wird. „Wenn die Ergebnisse solcher Verfahren, wie nun zu befürchten steht, für die beteiligten Bezirke keine bindende Wirkung haben, bedeutet das nichts Gutes für die ohnehin vergleichsweise schwach entwickelte Wettbewerbskultur in Berlin“, sagt Christine Edmaier von der Architektenkammer Berlin.

20. Juni 2016

ARCHITEKTUR FÜR ALLE! lautet das Motto am Tag der Architektur 2016

Die Themen der Wohnungsbaupolitik sind nicht nur in Berlin sondern inzwischen bundesweit ständig in der öffentlichen Diskussion. Zum 21. Tag der Architektur am 25. und 26. Juni 2016 betont Christine Edmaier, Präsidentin der Architektenkammer Berlin, wie wichtig beim Bauen gerade in Zeiten des Wachstums die hohe Qualität und die Vielfalt seien und sich gute Architektur nicht auf Luxusprojekte beschränken darf. Wie jedes Jahr zeigen die Kammermitglieder am letzten Juniwochenende wieder an über 50 Orten in Berlin fertiggestellte Bauten und Freiräume. Der große Themenschwerpunkt liegt dieses Jahr bei den Wohnprojekten.

19. Mai 2016

Tag der Architektur am 25. und 26. Juni 2016  in Berlin

Unter dem bundesweiten Motto “Architektur für Alle!” lädt die Architekten-kammer Berlin am 25. und 26. Juni 2016 dazu ein, zeitgenössische Baukultur an über 50 Orten in der Hauptstadt zu entdecken.

31. März 2016

April! April! Oder des Kaisers neue Kleider

Derzeit lobt die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt den internationalen „Berlin Award 2016 - Heimat in der Fremde“ aus. In der Auslobung heißt es „Der Award würdigt innovative Projekte zur Unterbringung Geflüchteter. Maßgebliches Ziel des Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde ist es, durch innovative Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität von Flüchtlingen beizutragen. Dabei geht es auch darum, dass die Projekte sich stadträumlich einbinden lassen und die Vernetzung in den urbanen Kontext fördern“. Das findet die Architektenkammer Berlin inhaltlich im Prinzip richtig und lobenswert, in der momentanen Situation jedoch etwas zynisch und kaum ausreichend.

8. März 2016

Architektenkammer Berlin zeigt Ausstellung „Architektur und Schule“ im stilwerk Berlin

In der Ausstellung sind vom 12. März bis 9. April 2016 die Ergebnisse aktueller Schülerprojekte des Arbeitskreises „Architektur und Schule“ der Architektenkammer Berlin im stilwerk Berlin zu sehen. Eröffnet wird sie am 11. März um 19 Uhr von Bärbel Winkler-Kühlken, Vorstandsmitglied, und Thomas Dehmel, Vorsitzender des Arbeitskreises „Architektur und Schule“. Beteiligte Schülerinnen und Schüler stellen ihre Projekte vor.

25. Februar 2016

„da! Architektur in und aus Berlin“ 2016 Architektenkammer Berlin zeigt Ausstellung im stilwerk

Vom 12. März bis 9. April 2016 zeigt die Architektenkammer Berlin ihre 17. Jahresausstellung „da! Architektur in und aus Berlin“ im stilwerk. Zu sehen sind insgesamt 67 ausgewählte Arbeiten, die ein breites beispielhaftes Spektrum zeitgenössischer Planungen abbilden. Eröffnet wird die 17. Jahresausstellung am 11. März 2016 von Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin, und Christine Edmaier, Präsidentin der Architektenkammer Berlin.

23. Februar 2016

„Architektur und Schule“ mit 222 Projekten in Berliner Schulen - ein Jubiläum über Zahlen hinaus

222 Schülerprojekte an etwa 120 Schulen begleitet durch knapp 100 Architektinnen und Architekten - diese Zahlen stehen insbesondere für sehr viel ehrenamtliches Engagement der Berliner Kammermitglieder. Bereits seit 17 Jahren setzt sich der Arbeitskreis „Architektur und Schule“ für die architektonische Bildungsvermittlung an die jüngsten Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Berlin ein. Anlässlich des Jubiläums bietet der Arbeitskreis am 8. und 9. März 2016 einen Workshop mit erprobten und neuen Konzepten an.

11. Februar 2016

Gemeinsam Verantwortung für den Wohnungsbau in Berlin übernehmen

„Schnell_Billig_Schön“ – unter diesem provokanten Titel startete die Architektenkammer Berlin am 9. Februar 2016 mit einer Auftaktveranstaltung eine Seminarreihe zum Wohnungsbau. Gemeinsam mit landeseigenen Wohnungs-baugesellschaften wurden die wichtigsten und teilweise auch kontroversen Themen identifiziert. Mit der Reihe soll auch mehr Verständnis für die Position des anderen entstehen, denn eine gute Zusammenarbeit zwischen den Auftraggebern und den planenden Architektinnen und Architekten ist für das Gelingen der großen vor uns liegenden Aufgaben unabdingbar.

26. Januar 2016

Verpasste Chancen und verstreckte Risiken beim Bau von Flüchtlingsunterkünften

Die Architektenkammer Berlin kritisiert das derzeit geplante Vorgehen im Land Berlin für den Bau von Flüchtlingsunterkünften. Nachdem bereits vor einigen Wochen die erste Ausschreibung für modulare Flüchtlingsunterkünfte für eine kontroverse Debatte unter Fachleuten, Pressevertretern und Bürgerinnen und Bürgern gesorgt hatte, sind über den Jahreswechsel eine Reihe von weiteren Ausschreibungen veröffentlicht worden, die noch Schlimmeres befürchten lassen.

Pressemitteilungen 2015

10. Dezember 2015

Wohnungsbau mit Baukultur - Vorhandene Ressourcen besser nutzen

Es wird endlich gebaut, Planende und Baufirmen haben alle Hände voll zu tun, der Wohnungsbau ist in Gang gekommen, eine Ausschreibung für die schlüsselfertige Erstellung von Flüchtlingsunterkünften ist erfolgt. Das Wort Baukultur kommt dabei allerdings nicht mehr vor, Architektur wird scheinbar als überflüssiger Luxus betrachtet, für den jetzt weder Zeit noch Geld vorhanden sei. Das wird sich nach Ansicht vieler Fachleute rächen. Die Architektenkammer Berlin versucht deswegen aktiv gegenzusteuern.

16. Oktober 2015

Berliner Stadtmitte zusammen denken

Die Stadtdebatte „Alte Mitte – neue Liebe“ geht mit der zweiten Bürgerwerkstatt am 17. Oktober 2015 in eine neue Runde. Ergänzend zu der von der Senatsverwaltung initiierten Diskussion über mögliche Nutzungen und deren planerische Verortung ist aus Sicht der Architektenkammer Berlin vor allem ein schlüssiges Gesamtkonzept erforderlich. Dabei sind die Bereiche westlich und östlich des Bahnhofs Alexanderplatz nicht getrennt, sondern als inhaltliche Einheit zu betrachten.

23. September 2015

Wohnraum und Lebensqualität für Berliner, Neuberliner und Zuwanderer

Die Geschwindigkeit beim Bauen hängt weniger von der gewählten Konstruktionsweise als von den Genehmigungsverfahren ab. Die Architektenkammer Berlin weist darauf hin, dass Planungszeiträume durch transparente Verfahren nicht verlängert, sondern verkürzt werden.

3. September 2015

Geschäftsführung der Architektenkammer Berlin neu besetzt

Ab 1. September 2015 hat Dipl.-Ing. Architekt Torsten Förster (43) die Geschäftsführung der Architektenkammer Berlin übernommen. Damit ist die Position, die zuletzt kommissarisch durch Dipl.-Ing. Architektin Andrea Lossau wahrgenommen wurde, wieder dauerhaft besetzt.

7. August 2015

Stellungnahme der Architektenkammer Berlin zur Meldung der degewo: „Prinzip Eigenleistung“ / „Selber Planen und Geld sparen“, Berliner Zeitung, 5. August 2015

Mit Verwunderung hat die Architektenkammer Berlin die Pressemeldung zu einem Bauvorhaben der degewo zur Kenntnis genommen, aus der man herauslesen konnte, dass durch den Einsatz einer unternehmenseigenen Planungsabteilung - anstatt freischaffender Planungsleistungen - bis zu 300 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche angeblich eingespart werde könne. Auch die Nennung von Gesamtkosten hat erstaunt, obwohl offensichtlich erst die Kostenberechnung und noch gar keine verbindlichen Firmenangebote vorliegen. Bei der momentanen Baukonjunktur können tatsächliche Kosten keineswegs sicher voraus gesagt werden. Auch würde dabei durchaus interessieren, wie die Kosten der neuen Planungsabteilung „Bauwerk“ in diese Berechnung eingeflossen sind.

20. Juli 2015

Architektenkammer Berlin fordert mehr Offenheit für die Zukunft des Kulturforums

Großprojekte führen in Berlin immer wieder zu unvorhergesehenen Problemen. Die Architektenkammer Berlin plädiert dafür, beim geplanten Neubau für das Museum der Moderne auf dem oder am Kulturforum die notwendige Prozessqualität zu gewährleisten. So kann von Anfang an auf transparenten, nachvollziehbaren und allgemein anerkannten Entscheidungsgrundlagen aufgebaut werden. Das gilt auch für die Standortfrage.

7. Juli 2015

Architektenkammer Berlin warnt vor nicht umsetzbaren Baugenehmigungen

Bauherren, Grundstückseigentümer und Architekten können unter Umständen eine böse Überraschung erleben: die Baugenehmigung ist erteilt und das Brandschutzkonzept richtig erstellt, aber die durch die Prüfingenieure veranlasste Beteiligung der Feuerwehr gibt in ihrer Stellungnahme keine Zustimmung mit der Begründung, dass im öffentlichen Straßenland an bestimmten Stellen die notwendigen Breiten und Flächen fehlen, um im Brandfall die erforderlichen Maßnahmen durchführen zu können.

23. Juni 2015

Rekordprogramm in Berlin: Am 27. und 28. Juni 2015 lädt der Tag der Architektur im XL-Format ein

Am 27. und 28. Juni 2015 ist es wieder soweit: Die Architektenkammer Berlin lädt mit einem Rekordangebot dazu ein, zeitgenössische Baukultur in der gesamten Innenstadt und in vielen Außenbezirken Berlins zu entdecken. Schwerpunkte bilden die Kategorien „Bildung und Wissenschaft“ sowie „Wohnen“. Der Tag der Architektur feiert in diesem Jahr bundesweit sein 20-jähriges Jubiläum und bildet in der Hauptstadt erstmals den Abschluss des neuen Architekturfestivals Make City.

28. Mai 2015

Ideenwettbewerb für das Museum der Moderne am Kulturforum so schnell wie möglich ausloben

Derzeit werden bereits verschiedene Entwurfsbeiträge für das Museum der Moderne am Kulturforum durch die Presse verbreitet. Dies sieht die Architektenkammer Berlin kritisch.

12. Mai 2015

Maximale Planungskultur für das Kulturforum

Die Architektenkammer Berlin begrüßt den geplanten offenen städtebaulichen Ideenwettbewerb für das Museum der Moderne und möchte zum Gelingen dieses wichtigen Vorhabens einen konstruktiven Beitrag leisten. Nach Jahren der Diskussion steht nun der Beginn der Planungsphase, für die das Geld bereit liegt, unmittelbar bevor. Unabhängig von der noch zu klärenden Frage, ob eine öffentlich-private Partnerschaft der richtige Weg zur Realisierung des Gebäudes ist, kann und sollte damit schnellstmöglich angefangen werden.

Pressemitteilungen 2014

17. Oktober 2014

Gezi-Park-Prozess: Architektenkammer Berlin unterstützt die Forderung nach Einstellung des Verfahrens

Am 21. Oktober 2014 wird die zweite Verhandlung des Gezi-Park-Prozesses stattfinden. Das Verfahren richtet sich gegen türkische Kolleginnen und Kollegen aus Architektur, Stadtplanung und anderen Berufsgruppen, die sich dem massiven Druck und der Gewalt widersetzten, um den Taksim-Platz mit dem Gezi-Park zu schützen. Die Architektenkammer Berlin appelliert daher an die Regierung der Türkei, alle Ermittlungen und Verfahren gegen Menschen, die lediglich ihre demokratischen Rechte wahrnehmen, einzustellen. „Architekten und Stadtplaner müssen über ihre fachlichen Aufgaben hinaus wichtige gesellschaftliche Fragen ansprechen können, denn sie sind bei ihrer Berufsausübung dem Gemeinwohl, der Baukultur und dem verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen verpflichtet“, so Christine Edmaier, Präsidentin der Architektenkammer Berlin.

15. Oktober 2014

City West: Wer plant eigentlich Berlin?

Die Arbeitsgemeinschaft City West schlägt vor, am Hardenbergplatz das höchste Hochhaus Berlins zu errichten. Christine Edmaier, Präsidentin der Architektenkammer Berlin, dazu: „Solche Vorschläge sind die Konsequenz einer jahrelangen Vernachlässigung eines wichtigen städtischen Entrees wie dem Vorplatz zum Bahnhof Zoo. Niemand muss sich wundern, wenn die Arbeitsgemeinschaft hier mithilfe eines Architekten selbst aktiv wird. Wenn vorausschauende Planung nicht mehr in der notwendigen Qualität durch Politik und zuständige Stadtentwicklung verfolgt wird, bleibt das Feld privaten Investoren überlassen.

13. Oktober 2014

Geplanter Wettbewerb zum Bauhaus-Archiv – Berlin hinkt mit schlechtem Beispiel hinterher

Nun ist es offenbar beschlossene Sache: Trotz ausdrücklicher Empfehlung der Architektenkammer Berlin für einen offenen Wettbewerb will die Senatsverwaltung an einem nichtoffenen Verfahren für den Erweiterungsbau des Bauhaus-Archives festhalten. Berlin hinkt damit hinter der Entwicklung her, denn inzwischen werden in Fachkreisen die restriktiven Zugangsbedingungen zu Planungswettbewerben allgemein kritisiert.

10. Juli 2014

Das ICC ist ein Berliner!

Die Diskussionen über die Zukunft des ICC reißen nicht ab. Eine Grundsatzentscheidung in Senat und Parlament zur Prüfung verschiedener Nutzungskonzepte im Hinblick auf stadtentwicklungspolitische Verträglichkeit und Wirtschaftlichkeit steht noch aus. Die Bezirksverordnetenversammlung von Charlottenburg-Wilmersdorf hingegen hat sich - mit Zustimmung aller Fraktionen – in einem Punkt bereits entschieden: Sie will das ICC unter Denkmalschutz stellen lassen und bereitet nun einen entsprechenden Antrag für das Landesdenkmalamt vor. Die Architektenkammer Berlin hatte bereits Anfang April bei der von ihr initiierten Fachveranstaltung „ICC ein Denkmal?“ den Denkmalschutz für das ICC gefordert.

19. Mai 2014

Fassadenstreit 2.0

Veranstaltung der Architektenkammer Berlin im Rahmen der Berliner Energietage 2014

Klimawandel und Ressourcenschutz machen eine Energiewende auch im Gebäudebestand unumgänglich. Die Auswirkungen insbesondere von Fassadendämmung auf Gebäudegestalt und Stadtbild werden aber zunehmend kritischer gesehen. Die Architektenkammer Berlin will mit dieser Veranstaltung den gesellschaftlichen Diskurs im Spannungsfeld zwischen Kultur- und Klimaschutz befördern.

12. Mai 2014

Architektenkammer warnt: Öffentlicher Wohnungsbau droht in „geschlossener Gesellschaft“ stattzufinden

Der Wohnungsbau der sechs öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften kommt endlich in Gang, Planungsleistungen werden im Moment in großem Stil ausgeschrieben. Leider wird die Chance vertan, Fehler aus früheren Wohnungsbauoffensiven zu vermeiden und durch offene Wettbewerbsverfahren Transparenz und Öffentlichkeit herzustellen sowie die Qualität zu sichern.

24. April 2014

Der Alexanderplatz hat einen neuen Wettbewerb verdient

Ein historisches Zeitfenster ist am Alexanderplatz nach Ablauf der Sieben-Jahres-Frist entstanden, nach der kein Grundstückseigentümer mehr Anspruch auf Entschädigung hat, wenn das Land Berlin Änderungen an den Bebauungsplänen vornimmt. Seit die Senatsbaudirektorin Regula Lüscher auch öffentlich dafür wirbt, einen politischen Auftrag für eine mögliche Umplanung am Alexanderplatz zu erhalten, ist eine spannende Debatte um die Neugestaltung der Bebauungspläne rund um den Alexanderplatz entstanden.

3. April 2014

Architektenkammer Berlin fordert: Das ICC gehört auf die Denkmalliste

Die Architektenkammer Berlin fordert gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus dem Bereich Denkmalschutz und fachkundigen Ingenieuren, das ICC unter Denkmalschutz zu stellen. Eine Ausstellung zum 35. Eröffnungstag des prominenten Gebäudes wurde am 2. April in den Räumen der Kammer mit einem Fachgespräch, organisiert vom Arbeitskreis Denkmalschutz und Denkmalpflege, eröffnet, an dem neben vielen interessierten Architektinnen und Architekten auch Jürgen Nottmeyer und die Vorsitzende des Landesdenkmalrates, Prof. Dr. Kerstin Wittmann-Englert, teilnahmen. Nicht nur die konstruktive Hülle, sondern gerade auch die Innenräume und die damaligen technischen und künstlerischen Innovationen sind das Einzigartige an dem weltbekannten Kongresszentrum, wie auch die Fotos von Mila Hacke belegen.

27. März 2014

denk.mal.grundschule

Seit 2008 gibt es eine Kooperation der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaften mit der Architektenkammer Berlin zu dem Förderprogramm „denk.mal.grundschule“. Die gleichnamige Ausstellung zeigt ausgewählte Projekte des gemeinsamen Förderprogramms und wurde am 26. März 2014 von Marc Rackles, Staatssekretär für Bildung, Christine Edmaier, Präsidentin der Architektenkammer Berlin, und Prof. Dr. Haspel, Landeskonservator von Berlin, eröffnet. Die Projekte wurden von den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern mit viel Engagement vorgestellt.

29. Januar 2014

Architektenkammer Berlin schlägt runden Tisch zu Tempelhof vor

Volkes Stimme darf nun über die Zukunft des Tempelhofer Feldes entscheiden. Das klingt erst einmal gut und demokratisch. Aber welche Entscheidungsmöglichkeiten gibt es überhaupt? Die Forderung nach bezahlbarem Wohnraum ist berechtigt, da gibt es einen großen Konsens. Aber wenn es nur auf ein Ja oder Nein hinaus läuft, werden möglicherweise viele gegen die vorliegenden Pläne stimmen. Eine Alternative dazu muss sichtbar werden, dafür sollte sich Bausenator Müller jetzt öffnen.

Pressemitteilungen 2013

2. Dezember 2013

Zeit für mehr Freiheit auf dem Tempelhofer Feld

Auf die weitere Entwicklung des Tempelhofer Feldes schauen nicht nur die Berliner. Hier könnte mit der Auslobung eines offenen städtebaulichen Wettbewerbes mit einem anschließenden öffentlichen Dialog bewiesen werden, dass eine „smart city“ heute eine Stadt ist, bei der die kreativsten Köpfe im Wettstreit der Ideen an einem optimalen Ergebnis arbeiten. Dafür sollte jetzt die Zeit genutzt werden!

18. November 2013

Das wäre beim Fußball mindestens eine gelbe Karte

Mit großer Verwunderung nimmt die Architektenkammer Berlin zur Kenntnis, wie ein leicht abgewandelter Wettbewerbsbeitrag für das Stadtschloss aus dem Jahr 2008, der seinerzeit von der Jury im ersten Rundgang ausgeschieden wurde, nun Furore macht.

1. Oktober 2013

Plädoyer für Planungs- und Prozesskultur

Die Architektenkammer Berlin ruft anlässlich der Medienberichte der vergangenen Tage zu städtebaulichen Vorhaben in Berlin zu einem neuen Diskurs über die Planungsprozesse auf. Drei zentrale Orte – die historische Mitte, das so genannte Kulturforum und das Quartier am Flughafen Tempelhof – sind von eminenter Bedeutung für Berlin. Es ist Aufgabe der zuständigen Senatsverwaltung, diesen breit angelegten Diskurs in die Hand zu nehmen, der mit Fachleuten aus Architektur, Stadtplanung, Verkehrsplanung und Landschaftsarchitektur, gemeinsam mit den interessierten Bürgerinnen und Bürgern und Beauftragten der Parteien geführt wird.

15. Mai 2013

Kolb Ripke Architekten Planungsgesellschaft erhält den KlimaSchutzPartnerPreis 2013

Bereits zum 12. Mal wird von zehn Berliner Institutionen aus Wirtschaft, Kammern und Verbänden der „KlimaSchutzPartnerPreis“ auf den jährlich stattfindenden Berliner Energietagen prämiert. In der Kategorie B für „Erfolgversprechende, innovative Planungen“ wurde die Kolb Ripke Architekten Planungsgesellschaft mbH mit ihrem Projekt „Plus-Energie-Baugruppe Schlachtensee“ ausgezeichnet.

8. Mai 2013

Christine Edmaier als Präsidentin der Architektenkammer Berlin gewählt

Die neunte (9.) Vertreterversammlung der Architektenkammer Berlin hat bei ihrer konstituierenden Sitzung am 7. Mai 2013 die freischaffende Architektin Christine Edmaier als Präsidentin der Architektenkammer Berlin für die Legislaturperiode 2013 bis 2017 gewählt. Christine Edmaier hat bereits seit 2009 die berufspolitischen Interessen der Kammermitglieder als Vizepräsidentin vertreten. Der bisherige Präsident, Klaus Meier-Hartmann, der dieses Amt in den letzten beiden Legislaturperioden innehatte, hat nicht mehr für die 9. Vertreterversammlung kandidiert.