Kammerforum: Graue Energie ins Gebäudeenergiegesetz? Wie müssen wir in Zukunft planen?

Veranstaltung

24. Oktober 2019

Als Graue Energie wird die in den verbauten Stoffen gebundene Energie im Gebäude bezeichnet. Diese fließt als Herstellungsaufwand bzw. Global Warming Potential (GWP) auch in Ökobilanzen ein, die sich aus dem Herstellungsaufwand und dem Betrieb, in der Regel über einen Zeitraum von 50 Jahren zusammensetzen. Je besser die Energieeffizienz im Betrieb sich darstellt, desto stärker schlägt die Graue Energie zu Buche, da der Anteil der aufgewendeten Betriebsenergie im Verhältnis zum Herstellungsaufwand sinkt. Bei hocheffizienten Gebäuden kann die Graue Energie bis zu 50 Prozent betragen und diese rückt damit immer stärker in den Fokus. Unter anderem gibt es Überlegungen, diese auch im geplanten Gebäudeenergiegesetz (GEG) zu berücksichtigen.

Programm

Begrüßung und Einführung: Gundrun Sack, Vorstand der Architektenkammer Berlin

Vorträge 

  • "Was ist graue Energie?", Guntram Jankowski, Büro Werk-a-Architektur, Berlin
  • "Bewertungssysteme zu grauer Energie", Stephan Rössig, Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, Ref. II-6 Bauen und Umwelt, Berlin
  • "Graue Energie im Ordnungsrecht/Förderung", Dr. Boris Mahler, Steinbeis-Transferzentrum EGS, Stuttgart


Vorstellung von drei beispielhaften Projekten

Podiumsdiskussion:
mit Boris Mahler, Steffan Rössig, Guntram Jankowski sowie Vertreter und Vertreterinnen der Ausschüsse und Arbeitskreise der Architektenkammer Berlin

18 Uhr
Ort: Architektenkammer Berlin, 5. OG, Alte Jakobstraße 149, 10969 Berlin
Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten

Max. Teilnehmerzahl: 150

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