Architekturquartett 2020 – Vom Masterplan zum Stadtquartier

Veranstaltung

25. November 2020

17.30 bis 19.00 Uhr
Flughafen Tempelhof im Rahmen der Ausstellung Living the City

Livestream: Den Link finden Sie am Veranstaltungstag hier.
Aufgrund der Corona-Infektionsschutzverordnung können nur sehr wenige Gäste vor Ort teilnehmen. Die Plätze sind bereits ausgebucht. Sie können das Architekturgespräch live im Internet verfolgen. Dazu laden wir Sie herzlich ein, seien Sie dabei.

Programm

Die Architektenkammer Berlin lädt gemeinsam mit der Bundesarchitektenkammer zu einer Architekturdebatte über drei Berliner Stadtquartiere – Wissenschaftsstadt Adlershof, Europacity und Kultur- und Freizeitquartier an der East-Side-Gallery – ein.

Beim Architekturquartett 2020 diskutieren:
Benedikt Crone, bauwelt
Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor Hamburg a.D.
Sabine Reeh, Leitende Redakteurin Bayrischer Rundfunk
Désirée Nick, Schauspielerin, Entertainerin und Autorin

Vorstellung der Projekte
Dr. Christian Welzbacher, Kunsthistoriker und Journalist

Berlins Attraktivität ist ungebrochen. Seit 2011 wächst die Stadt um 40.000 bis 45.000 Menschen jährlich. Um den Bedarf an Lebens-, Arbeits- und Wohnraum wie auch sozialer und technischer Infrastruktur zu decken, aber auch eine lebenswerte Stadt zu bleiben wurde 2016 das Wohnungs- und Städtebauprogramm Wachsende Stadt initiiert und neue Stadtquartierte entwickelt.

Adlershof
Zu Beginn der 1990er Jahre stellte sich das heutige Quartier der Wissenschaftsstadt Adlershof als vom umgebenen Stadtgebiet isoliertes und unvernetztes Areal dar, sodass der Senat 1993 eine städtebauliche Gesamtplanung erarbeitete. Herzstück des Entwicklungsbereichs ist der 68 ha große Landschaftspark entlang der Bahntrasse. Ein Wohnquartier mit Eigenheimbebauung ist realisiert, ein zweites urbanes Wohnquartier wird finalisiert. Wachstumsmotor aber bleibt der Wissenschafts- und Technologiepark mit zehn außeruniversitären Forschungsinstituten, dem naturwissenschaftlichen Campus der Humboldt-Universität zu Berlin, der Medienstadt mit zahlreichen Studios und etwa 1.000 Unternehmen.

EuropacityIm Zentrum der Stadt, direkt am Berliner Hauptbahnhof, nimmt an der Heidestraße schrittweise ein durchmischtes, urbanes Quartier Gestalt an. Das Gebiet war jahrzehntelang „Niemandsland“; geprägt durch die Berliner Mauer, den Containerbahnhof und Lagerhallen. Der „Masterplan Berlin Heidestraße“ beschreibt das städtebauliche Entwicklungskonzept für die schrittweise Gestaltung des ca. 40 Hektar großen Areals zwischen Nordhafen, Heidestraße und Humboldthafen mit besonderem Blick auf nachhaltige Entwicklung. Die Erarbeitung dieses strategischen Masterplans erfolgte in enger Kooperation von Grundstückseigentümern, Projektentwicklern, Planern und Behörden über die Ziele der Quartiersentwicklung. Nutzungsvielfalt wird hier großgeschrieben: Wohn-, Arbeits-, Freizeit-, Kultur- und Gewerbeflächen sollen unter Berücksichtigung ökologischer Gesichtspunkte entwickelt werden.

Kultur- und Freizeitquartier an der East-Side-Gallery
Zwischen Ostbahnhof und Jannowitzbrücke ist eine Freizeitmeile für urbanes und aktives Publikum auf dem ehemaligen Gewerbegebiert des Ostgüterbahnhofs entstanden. Auf dem Areal an der Spree finden sich Entertainment-Attraktionen wie Kino, Bowling, Event-Arenen, Gastronomie- und Shoppingangebote, aber auch Hotels, Wohn- und Büroflächen. Begrünte Außenflächen, sowie ein zentraler befestigter Platz mit einem Fontänenfeld sind als Kontrast zu den umliegenden Gebäuden ausformuliert. Dank seiner zentralen Lage, der Nähe zum Bahnhof Warschauer Straße, der Hauptanbindung für den gesamten einwohnerstarken Friedrichshainer Südkiez, ist das Quartier an der Mercedes-Benz Arena schnell zu erreichen.

Die Veranstaltung wird im Rahmen der Ausstellung "Living the City" von der Nationalen Stadtentwicklungspolitik durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) gefördert.


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