Büro/Gewerbe — Architekturführungen

TRION am Leipziger Platz

© Tilman Fritzsche
Baustelle von Süden

Elegant einpassen mit zurückhaltender Großzügigkeit - nach diesem Prinzip wird die oktogonale Fassung des städtebaulichen Ensembles am Leipziger Platz wiederhergestellt. Dabei hat das neungeschossige Büro- und Geschäftshaus städtebaulich zwei Aspekte: Es bildet den Endpunkt des Leipziger und gleichzeitig einen Flügel des Potsdamer Platzes. Die Besonderheiten beider Aspekte wurden herausgearbeitet. Dennoch kann das Gebäude an der vielbefahrenen Kreuzung als großes Ganzes wirken. Der repräsentative Charakter des wohlproportionierten Baukörpers und die Prägnanz seiner Erscheinung stehen im Vordergrund. Der Schlussstein des Oktogons reagiert auf die historische Traufhöhe, die angrenzende Nachbarschaft, den gegenüberliegenden Kopfbau und auf die Bebauung des Potsdamer Platzes. Der Rhythmus der klassisch aufgebauten Fassade ergibt sich aus der Überlagerung unterschiedlicher Raster, deren Wechsel erst auf den zweiten Blick wahrgenommen werden.