Büro/Gewerbe — Architekturführungen

Hotel Orania.Berlin

© Stefan Josef Müller
Ansicht vom Oranienplatz

Für uns lag der Reiz dieser Aufgabe darin, uns mit dem besonders gelungenen Bau der Architekten Cremer & Wolffenstein von 1913 auseinanderzusetzen. Die innere Flexibilität, die durch das tragende Pfeilerraster und die beiden peripheren Treppenhäuser gegeben ist, ermöglicht jenen Wechsel von Nutzungen, der in den 100 Jahren der Existenz des Gebäudes stattgefunden hat. Das Erdgeschoss wurde als großer zusammenhängender Raum konzipiert, in dem die unterschiedlichen Funktionen wie der Hotel- und Restauranteingang, die Lobby, zwei Restaurantbereiche mit Bühnenpodest, zwei offene Kaminzonen, der Bartresen und die offene Küche zusammenwirken. Die vier Regelgeschosse darüber beinhalten die Gästezimmer und Suiten. Die Suiten im Bereich der Aufgänge und in der Gebäuderundung sind äußerst nobel und großzügig. Im Dachgeschoss befinden sich zwei weitere Suiten und ein durch den geöffneten Dachstuhl erweiterter Salon für Veranstaltungen.