Tag der Architektur, 26. und 27. Juni 2021


Tag der Architektur 2021 Architektur gestaltet Zukunft

Alljährlich findet am letzten Juniwochenende bundesweit der Tag der Architektur statt. Der Architektenkammer Berlin ist sehr daran gelegen wieder qualitätsvolle Baukultur sichtbar zu machen und den Tag der Architektur trotz Pandemie in Berlin stattfinden zu lassen. Die Führungen durch Berliner Projekte der Architektur, Landschafts- und Innenarchitektur sowie der Stadtplanung möchten persönliche Einblicke in die aktuelle Baukultur und individuelle Architekturerfahrungen ermöglichen. Die geöffneten Architekturbüros lassen interessierte Besucherinnen und Besucher hinter die „Kulissen“ ihrer Arbeit schauen und öffnen ihre Bürotüren oft in Kombination mit einem durch Vorträge, Ausstellungen und Diskussionen ergänzten Programm. Die in diesem Jahr ausgesprochen große Bereitschaft der über 70 Projekte zum Erproben von neuen, ungewohnten Formaten lässt hoffen, dass wir am 26. und 27. Juni 2021 in Berlin wieder alle Interessierten zum Tag der Architektur einladen können.

Das Programm wird ab Ende Mai hier veröffentlicht.

Logo „Tag der Architektur“:
Für Veröffentlichungen steht auch das offizielle Tag der Architektur Logo zum kostenfreien Download zur Verfügung.


Grußwort

Grußwort zum Tag der Architektur 2021

Seit mehr als 25 Jahren laden Planerinnen und Planer gemeinsam mit ihren Bauherren dazu ein, ihre Bauvorhaben, Gebäude, Gärten oder Grünanlagen zu besichtigen. Der Tag der Architektur ist alljährlich ein besonderes Erlebnis, das im vergangenen Jahr trotz Corona auf ein breites interessiertes Publikum traf. In kürzester Zeit wurden bundesweit von den Architektenkammern neue Konzepte entwickelt und realisiert, die es den Besucherinnen und Besuchern ermöglichten auf virtuellem Weg mehr Projekte als zuvor kennenzulernen und dies auch über die eigene Region hinaus.

Die aktuelle Situation führt uns die teilweise Unberechenbarkeit und Labilität unseres Lebensraums einmal mehr und deutlich vor Augen. Architektur reflektiert den Geist der Zeit in der sie entstanden ist, sie bietet aber auch die Chance mit vielfältigen und neuen Konzepten die Zukunft zu gestalten. Das Berufsbild der Architekten erfordert multifaktorielles Denken und Arbeiten. Architektinnen und Architekten sind nicht nur entwerfend und gestaltend, sondern auch technisch und wirtschaftlich planend. Sie koordinieren treuhänderisch für den Auftraggeber und für alle mit der Planung und Ausführung eines Bauvorhabens zusammenhängenden Fragen. Die Baumeister der Vergangenheit haben mit ihren städtebaulichen und architektonischen Werken nicht nur ästhetisch, gestalterisch Maßstäbe gesetzt, sondern auch wie Georges-Eugène Hausmann in Paris oder James Hobrecht in Berlin durch neuartige Bebauungspläne und infrastrukturelle Veränderungen die hygienischen Lebensumstände maßgeblich verbessert. Nicht nur die Pandemie wird ihre Spuren auf die Art, wie wir wohnen, arbeiten und reisen hinterlassen und sie verändern.

Mit dem Neuen Europäischen Bauhaus entsteht eine interdisziplinäre kreative Bewegung, die kreative Köpfe aller Disziplinen zusammenbringen wird, um Möglichkeiten aufzuzeigen, wie ein nachhaltiges Leben in Europa und weltweit gestaltet werden kann. Ich bin mir sicher, dass die Architektinnen und Architekten mit ihrer planerischen Kreativität und ihrer ganzheitlichen Sichtweise, die an den Tagen der Architektur der Öffentlichkeit eindrucksvoll präsentiert werden, auch hier entscheidende Impulse für eine lebenswerte Zukunft setzen werden.

Anne Katrin Bohle
Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

Beirat

Beirat Tag der Architektur

Christine Edmaier, Präsidentin Architektenkammer Berlin
Bärbel Winkler-Kühlken, Vizepräsidentin Architektenkammer Berlin
Daniel Sprenger, Vizepräsident Architektenkammer Berlin
Juliane Moldrzyk, BDIA Landesvorsitzende
Roland Kuhn, freischaffender Architekt
Tillmann Wagner, freischaffender Architekt
Bernhard Heitele, Senatsverwaltung Berlin 
Ulrich Paul, Journalist Berliner Zeitung