© Ermanno Cavaliere
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Zvi Hecker (*1931 in Krakau, †2023 in Berlin) gründete 1991 sein Berliner Architekturbüro nach dem Gewinn des Wettbewerbs zur Heinz-Galinski-Schule in Charlottenburg. In Deutschland realisierte er unter anderem das Mahnmal für die zerstörte Synagoge in der Lindenstraße („Page – Memorial“ 1997 mit Micha Ullman und Eyal Weizman) und das Jüdische Gemeindezentrum in Duisburg (2000). Zu seinen späteren Werken zählt die 2018 fertiggestellte Koningin Máximakazerne nahe dem Flughafen Amsterdam Schiphol. Sein letzter Entwurf ist ein Einfamilienhaus in Italien (im Bau). Hecker studierte Architektur am Technion in Haifa, lehrte in Québec und Wien und führte seit 1960 ein Büro in Tel Aviv. Sein Werk ist in internationalen Sammlungen vertreten, darunter das Centre Pompidou, das MoMA New York und die Berlinische Galerie. Seit seinem Tod wird das Büro von seiner Tochter Ella Zimmerman sowie den langjährigen Mitarbeitenden und jetzigen Geschäftsführern Paolo Fontana und Oliver Scheffler weitergeführt.
Büroschwerpunkte: Wohnungsbau, Kultur- und Bildungsbauten
Ausstellung
15:00 Führung