Gesundheit, Freizeit & Soziales — Architekturführungen

Rahel Hirsch Center | Umbau an der Charité

© Brigida González
Ansicht Haupteingang von der Straße

Unmittelbar neben dem Bettenhaus der Charité hat das neue Rahel Hirsch Center for Translational Medicine seine Arbeit aufgenommen. Ziel des Zentrums ist es, die translationale Medizin voranzutreiben, also Ergebnisse aus dem Labor möglichst rasch in die klinische Praxis zu übertragen – zum Nutzen von Patientinnen und Patienten. Dafür vereint das Gebäude die innovative Forschung des Berlin Institute of Health (BIH) mit der medizinischen Versorgung der Charité. Leitbild des Entwurfs war es, die „Translation” erlebbar und die enge Zusammenarbeit sichtbar zu machen. Flächen der Klinik und der Forschung wurden zueinander gebracht, und Prozesse über großzügige und verbindende Kommunikationsflächen transparent gemacht. Dafür wurde der in den 1970er-Jahren errichtete ehemalige Operations- und Intensivtrakt der Charité bis auf den Rohbau zurückgebaut, um ein Staffelgeschoss ergänzt, und seine tiefen Grundrisse durch einen Innenhof, ein Atrium und eine zweigeschossige Eingangshalle geöffnet.