Büro, Handel & Gewerbe — Architekturführungen

Gut Hellersdorf | Ergänzung im Ensemble

© Till Schuster
Giebelseite

Im Zuge einer städtebaulichen Gesamtentwicklung im Berliner Stadtteil Hellersdorf wird das denkmalgeschützte Ensemble des Guts Hellersdorf schrittweise transformiert. Den Auftakt bildet ein Neubau als Sonderbaustein: ein Büro- und Werkstattgebäude als Beitrag zum Weiterbauen im Bestand. Klassisch ländliche Bauformen wurden neu interpretiert. Ein massiver Sockel aus Ziegelmauerwerk trägt eine aufgesetzte Holzkonstruktion. Die Außen- und Innenwände des Sockelgeschosses sind in massiver Ziegelbauweise ausgeführt, Stützen und Träger ausgefacht, die Oberflächen roh und unverputzt belassen. Die Konstruktion des Obergeschosses besteht aus vorgefertigten Holztafelwänden- und Brettsperrholzdachelementen. Die Außenwände sind innen mit Holzwerkstoffplatten verkleidet. Die Bauweise orientiert sich an den Prinzipien des zirkulären Bauens: dauerhaft, rückbaubar und ressourcenschonend. Die Außenanlagen gestaltete Juca Landschaftsarchitektur.