09. April 2026

Zwischenbilanz im Mentoring-Programm: Erfolgreicher Austausch zur Halbzeit

Zur Halbzeit zieht das Mentoring-Programm der Architektenkammer Berlin eine positive Zwischenbilanz: Beim Kolloquium Mitte März wurde deutlich, wie aus ersten Begegnungen tragfähige Tandems entstanden sind. In offener Atmosphäre tauschten sich Mentees, Mentorinnen und Mentoren über Erfahrungen, Herausforderungen und nächste Schritte aus – und machten sichtbar, welchen Wert vertrauensvoller, kollegialer Austausch für den beruflichen Weg hat.

Das Mentoring-Programm der Architektenkammer Berlin hat Mitte März mit dem Zwischenkolloquium einen wichtigen Meilenstein erreicht. Nach einem intensiven ersten Halbjahr kamen Mentees und Mentorinnen und Mentoren zusammen, um innezuhalten, Erfahrungen auszutauschen und den bisherigen Weg gemeinsam zu reflektieren.

Den Auftakt bildete eine moderierte Rückschau mit Carmen Kurbjuhn, die das Mentoring-Programm der Architektenkammer Berlin als externe Expertin begleitet. Gerade in den ersten Monaten stand für viele das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund: aufeinander zugehen, Vertrauen aufbauen, gemeinsame Erwartungen klären. Die Mentees, die sich entweder bereits selbstständig gemacht haben oder diesen Schritt konkret planen, brachten dabei unterschiedliche Ausgangssituationen und Fragestellungen mit. Umso deutlicher wurde in der Reflexion, wie sich aus ersten Gesprächen tragfähige Arbeitsbeziehungen entwickelt haben. Zum „Bergfest“ entstand bei vielen der Eindruck: Jetzt geht es richtig los.

Im Anschluss begrüßte Wiebke Ahues, Vizepräsidentin der Architektenkammer Berlin, die Teilnehmenden und richtete den Blick nach vorn. Ihre Einladung, Gedanken oder Eindrücke aus der Runde zu teilen, wurde sofort aufgegriffen – und entwickelte sich zu einer lebendigen Gesprächsrunde. Spontan, ehrlich und ohne feste Agenda entstand ein intensiver Austausch, der den Kern des Mentoring-Programms eindrucksvoll sichtbar machte. In der Runde wurde zudem betont, wie gut die einzelnen Tandems zusammengefunden haben. Die Matches wurden als sehr passend und bereichernd beschrieben, was wesentlich zum bisherigen positiven Verlauf beiträgt. Gleichzeitig wurde deutlich, dass das Programm innerhalb und außerhalb der Kammer insgesamt sehr positiv wahrgenommen wird – sowohl als unterstützendes Angebot für den beruflichen Einstieg als auch als wertvoller Raum für kollegialen Austausch.

Das Mentoring-Programm bietet dabei einen geschützten Raum für Begegnungen auf Augenhöhe. Gespräche sind getragen von gegenseitigem Interesse und Offenheit – frei von beruflicher Konkurrenz, wie sie den Alltag oft prägt. Gerade für diejenigen, die sich selbstständig machen oder diesen Schritt vorbereiten, ist dieser Rahmen von besonderer Bedeutung: Erfahrungen können offen geteilt, Zweifel ausgesprochen und unterschiedliche Wege in die Praxis diskutiert werden.

Das Zwischenkolloquium zeigte, wie wichtig dieser Austausch für die Teilnehmenden ist. Auf der gewachsenen Vertrauensbasis können die Gespräche nun konkreter werden und sich noch stärker an den individuellen nächsten Schritten ausrichten.