Welche Faktoren beeinflussen die Kosten bei der Schaffung barrierefreien Wohnraums, und wie könnten sich die Änderungen baurechtlicher Vorschriften auf den barrierefreien und bezahlbaren Wohnraum auswirken? In diesen Zeiten, wo Barrierefreiheit angesichts der Sparzwänge immer mehr »unter die Räder« zu kommen droht, muss dringend über die Wirtschaftlichkeit beim inklusiven Bauen gesprochen werden. Ziel ist es deutlich zu machen, dass die Berücksichtigung der Belange von Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten vom »ersten Strich« an nicht nur zu funktionalen und gestalterisch hochwertigen, sondern auch wirtschaftlichen Lösungen führen können. Zwischen den Diskussionen über Kostensenkungen im Bauwesen muss ein zeitgemäßer und zukunftsorientierter Ansatz für die bauliche Barrierefreiheit gefunden werden – als integraler Bestandteil der Architektur- und Landschaftsplanung.
Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, lädt daher gemeinsam mit der Bundesarchitektenkammer und der Architektenkammer Niedersachsen zur Regionalkonferenz »Inklusiv gestalten – Wirtschaftlichkeit beim inklusiven Bauen« ein. Ein Impulsvortrag, die Präsentation von drei gelungenen Beispielen aus der Praxis sowie ein Podiumsgespräch zeigen neue, interdisziplinäre und intelligente Planungsansätze auf.
23. Januar 2026
Ort: Tagungszentrum der Ärztekammer Niedersachsen, Berliner Allee 20, 30175 Hannover
zur Anmeldung: https://www.fortbilder.de/veranstaltungen/detailseite/inklusiv-gestalten-wirtschaftlichkeit-beim-inklusiven-bauen/termin-24047
Weitere Informationen zum inklusiven Planen und Bauen bietet die Beratungsstelle Barrierefreies Bauen der Architektenkammer Berlin und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen. Planenden sowie privaten und öffentlichen Bauherrinnen und Bauherren bietet die Beratungsstelle fachliche Unterstützung an und beantwortet Anfragen zu Erläuterungen oder zur praktischen Umsetzung der baurechtlichen Mindeststandards zur Barrierefreiheit.