04. September 2018

Architektenkammer, UdK und IG Metall eröffneten gemeinsam Ausstellung „Mendelsohn Transfer“

Sphärische, mitunter düstere, elektronische Klänge hallten durch das elegante Foyer des IG-Metall-Hauses bei der gut besuchten Ausstellungseröffnung. In der  Ausstellung, einem Studierendenprojekt der Universität der Künste Berlin, werden einzelne Beiträge zu einer kollektiv erarbeiteten Gesamtform verschmolzen. 

Unter dem Titel „Mendelsohn Transfer“ präsentiert sich eine Ausstellung, die man ganz profan als Studierendenprojekt der Universität der Künste Berlin bezeichnen könnte, die aber doch mehr bietet, als man gemeinhin bei dieser Art von Ausstellungsprojekt erwartet. Das Ganze funktioniert als echtes Environment, in dem die einzelnen Beiträge der Studierenden zu einer kollektiv erarbeiteten Gesamtform verschmolzen, die nach der Relevanz von Mendelsohn für das heutige Entwerfen fragte. Wer das Ergebnis sieht, wird nicht zuletzt überrascht sein, zu erfahren, dass die Ausstellung auf eine Initiative des Arbeitskreises Denkmalschutz und Denkmalpflege bei der Architektenkammer Berlin zurückgeht. Dieser war auf die UdK zugegangen und hatte den Lehrenden "Carte blanche" gegeben, sich im Ausstellungsraum der IG Metall dem Erbauer des Hauses auf zeitgenössische und experimentelle Art anzunähern.

Autor: Dr. Gregor Harbusch, Architektur- und Kunsthistoriker

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