30. Januar 2026

IBA als Grundlage für Berliner Großereignisse

Die Architektenkammer Berlin begrüßt die Debatte über eine mögliche Dekade der Berliner Großereignisse.

Die Architektenkammer Berlin begrüßt die Debatte über eine mögliche Dekade der Berliner Großereignisse. Formate wie eine Internationale Bauausstellung, eine EXPO oder Olympische Spiele können wichtige Impulse für Stadtentwicklung, Baukultur, Klimaanpassung und gesellschaftlichen Zusammenhalt setzen – vorausgesetzt, sie sind konsequent in eine langfristige, gemeinwohlorientierte Stadtentwicklungsstrategie eingebettet. Eine positive Wirkung für Berlin entsteht, wenn Großereignisse mehr sind als kurzfristige Investitions- oder Imageprojekte. Aus Sicht der Architektenkammer Berlin muss eine Internationale Bauausstellung am Anfang stehen. Sie definiert den inhaltlichen, räumlichen und prozessualen Rahmen und bildet das strategische Rückgrat für alle weiteren Großformate.

Internationale Erfahrungen zeigen, dass es ohne eine solche langfristige Perspektive nicht geht. Großereignisse legitimieren sich nur dann, wenn sie integrierte Antworten auf die zentralen Herausforderungen unserer Zeit geben – darunter Klimawandel, Ressourcenknappheit, Mobilitätswende, demografischer Wandel und der akute Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Vorrang haben dabei das Weiterbauen im Bestand, die Transformation bestehender Quartiere und Infrastrukturen sowie Prinzipien von Suffizienz, Zirkularität und Umnutzung.

zum vollständigen Positionspapier der Architektenkammer Berlin