Die Architektenkammer Berlin setzt sich für eine neue (Um-)Baukultur ein. Mit der Berliner Umbauagenda verfolgt sie ein klares Ziel: nachhaltiges, ressourcenschonendes und klimaneutrales Bauen im Bestand zu fördern und zugleich bestehende Gebäude und das baukulturelle Erbe Berlins ebenso langfristig weiterzuentwickeln wie den sozialen Zusammenhalt.
Die Berliner Umbauagenda versteht den Gebäudebestand als zentrale Ressource für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Statt Abriss und Neubau rückt sie den Erhalt, die Weiterentwicklung und intelligente Transformation bestehender Gebäude in den Mittelpunkt. Dafür verbindet sie ökologische, soziale und baukulturelle Perspektiven und setzt auf angepasste Regeln, neue Bewertungsmaßstäbe sowie eine enge Zusammenarbeit aller relevanten Akteurinnen und Akteure. Ziel ist es, Umbau als selbstverständlichen Standard des Bauens zu etablieren und so den Bestand als Grundlage einer zukunftsfähigen Berliner Baukultur zu stärken.
Die Berliner Umbauagenda bündelt Stimmen aus der gesamten Bau- und Immobilienbranche. Sie fordert einen Paradigmenwechsel für das Bauen im Bestand und formuliert 18 Kernmaßnahmen, um Regeln, Prozesse, Kompetenzen und Bewertungsmaßstäbe kurzfristig und nachhaltig weiterzuentwickeln.
Weitere Informationen zur Umbau-Agenda finden Sie hier: Die Berliner Umbauagenda: Bestand hat Vorrang