Mit der Gründung der bundesweiten, genossenschaftlich organisierten ARKO wurde in Wiesbaden ein wichtiger Schritt für digitale Souveränität, Datensicherheit und die Stärkung freiberuflicher Planungsstrukturen vollzogen. Ziel der Kooperative ist der Aufbau einer unabhängigen, berufsständisch getragenen Dateninfrastruktur, die Urheberrechte schützt, Datensouveränität sichert und gemeinsame Standards für digitales Planen und Bauen ermöglicht.
Gerade kleine und mittlere Planungsbüros stehen angesichts wachsender digitaler Anforderungen, proprietärer Plattformen und komplexer Datenstrukturen zunehmend unter Druck. ARKO setzt hier auf gemeinschaftliche Verantwortung, offene Schnittstellen, transparentes Rechtemanagement und eine Infrastruktur, die dem Berufsstand selbst dient.
„Mit dem Beitritt zur ARKO setzen wir ein klares Zeichen für die digitale Zukunft unseres Berufsstands. Wer die eigene Infrastruktur kennt und kontrolliert, kann die Transformation aktiv gestalten,“ so Wiebke Ahues, die als Vizepräsidentin für die Architektenkammer Berlin an der Gründungsveranstaltung teilnahm.
Wir freuen uns besonders, dass in der ersten Generalversammlung Magdalena Schwalke, Architektin und Mitglied der Architektenkammer Berlin, in den Aufsichtsrat gewählt wurde. Damit ist für den Berliner Berufsstand eine starke Stimme in der Architekturkooperative vertreten. Die Architektenkammer Berlin versteht ARKO als Leuchtturmprojekt für die digitale Zukunft unseres Berufsstands: für mehr Teilhabe, mehr Selbstbestimmung und eine Digitalisierung im Sinne der Baukultur.
Die Gründungsversammlung der Architekturkooperative ARKO fand am 24. Juni 2026 in Wiesbaden statt.
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