Mit Blick auf die Wahl zum Abgeordnetenhaus und den Bezirksverordnetenversammlungen 2026 fordert die Architektenkammer Berlin einen Kurswechsel in der Stadtentwicklung. Gemeinsam mit den Berufsverbänden der planenden Berufe legt sie mit dem Positionspapier „Berlin (weiter) bauen“ konkrete Handlungsempfehlungen für mehr Baukultur, Klimaschutz und bezahlbaren Wohnraum vor.
„Berlin braucht jetzt eine echte Bauwende – ökologisch, sozial und qualitätsorientiert“, bekräftigt Prof. Eike Roswag-Klinge, Präsident der Architektenkammer Berlin, „Planung ist keine Nebensache, sondern eine zentrale Zukunftsaufgabe für diese Stadt.“
Im Fokus stehen fünf Handlungsfelder: Baukultur, Klima, Mobilität, Wohnraum und Planungskultur. Die Architektenkammer Berlin und die Berufsverbände fordern, Baukultur zu fördern und zu bewahren, Berlins Klimaresilienz zu stärken, die moderne Mobilität zu sichern, lebenswerte Quartiere zu entwickeln und eine ganzheitliche Planungskultur zu fördern.
Positionen zur Berlin-Wahl 2026
Positionen zur Berlin-Wahl 2026 (Kurzfassung)
Zur Abgeordnetenhauswahl am 20. September 2026 hat die Architektenkammer Berlin die Parteien zu den fünf Handlungsfeldern befragt. Wie soll mit dem Bestand umgegangen werden? Wie wird Berlin klimaresilient und ressourcenschonend? Und welche Rahmenbedingungen braucht es für mehr Wohnraum, eine zukunftsfähige Mobilität und eine gute Planungskultur?
Die Antworten der Parteien zeigen, wo sie Schwerpunkte setzen und welche konkreten Maßnahmen sie vorschlagen. Damit bieten die Wahlprüfsteine eine Grundlage für den Vergleich der Parteien und geben dem Berufsstand eine fundierte Entscheidungsgrundlage zur Wahl.
Sofern uns im Rahmen unseres redaktionellen Abgleichs der Antworten mit dem Wahlprogramm inhaltliche Abweichungen aufgefallen sind, haben wir von einer Veröffentlichung abgesehen, um eine konsistente und faire Darstellung der Positionen zu gewährleisten.