Am 10. September 2026 hat die 12. Vertreterversammlung der Architektenkammer Berlin die Reform der Sachverständigenordnung (SVO) verabschiedet. Zentrale Punkte sind die Einbindung des Vorstands anstelle des Eintragungsausschusses bei der öffentlichen Bestellung sowie Änderungen beim Nachweis von Gutachten bei der erneuten Bestellung.
Die 12. Vertreterversammlung der Architektenkammer Berlin hat am 20. September 2026 das Grundsatzpapier „Stärkung der Vergabe- und Wettbewerbskultur in Berlin“ einstimmig beschlossen. Damit formuliert die Kammer eine klare berufspolitische Position für faire und qualitätsorientierte Planungsvergaben.
Die Architekten- und Ingenieurvereinigung Berlin-Brandenburg (AIV) hat den Schinkel-Wettbewerb 2027 ausgeschrieben. Unter dem Titel „Mythos Alexanderplatz“ rückt einer der bekanntesten und zugleich widersprüchlichsten Orte Berlins in den Mittelpunkt. Junge Planerinnen und Planer sind eingeladen, neue Perspektiven für den Alexanderplatz und sein Umfeld als lebendigen, vielfältigen und zukunftsfähigen Stadtraum im Herzen der Hauptstadt zu entwickeln.
Bericht aus der 6. Vertreterversammlung vom 10. September 2026
In der Printausgabe des Deutschen Architekt:innenblatts im Regionalteil Berlin-Brandenburg möchten wir mit dem Format „Lieblingsort“ persönliche Orte unserer Mitglieder aus der Metropolenregion vorstellen.
Die Architektenkammer Berlin bekennt sich zu einer demokratischen, rechtsstaatlichen und pluralistischen Gesellschaft und unterstreicht die besondere gesellschaftliche Verantwortung der planenden Berufe.
Die Architektenkammer Berlin sucht Dienstleister für die Übernahme von Grafik-, Satz und Publikationsleistungen für Publikationen der Architektenkammer Berlin innerhalb einer Rahmenvereinbarung, die bis 2030 gilt.
Anlässlich der Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen im September 2026 formuliert die Architektenkammer als Körperschaft des öffentlichen Rechts, gemeinsam mit einem breiten Bündnis der Berufsverbände, ihre Positionen zur Stadtentwicklung und fordert einen Kurswechsel.
Die Berliner Umbauagenda versteht den Gebäudebestand als zentrale Ressource für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Statt Abriss und Neubau rückt sie den Erhalt, die Weiterentwicklung und intelligente Transformation bestehender Gebäude in den Mittelpunkt. Ziel ist es, Umbau als selbstverständlichen Standard des Bauens zu etablieren und so den Bestand als Grundlage einer zukunftsfähigen Berliner Baukultur zu stärken.
Wie können öffentliche Vergabe- und Vertragsverfahren fair, transparent und praxistauglich gestaltet werden? Die Architektenkammer Berlin lädt zum Fokusgespräch am 17. November 2026 ein. Gesucht werden dafür Mitglieder, die beruflich bei der öffentlichen Hand tätig sind und diese Erfahrungen in die Kammerarbeit einbringen möchten.