Jubiläumsprogramm 100 Jahre Bauhaus

Das Bauhaus, 1919 in Weimar gegründet, 1925 nach Dessau umgezogen und 1933 in Berlin unter dem Druck der Nationalsozialisten geschlossen, bestand nur 14 Jahre. Dennoch wirkt die legendäre Hochschule für Gestaltung bis in die Gegenwart fort. 

2019 findet das 100-jährige Gründungsjubiläum des Bauhauses statt. Unter dem Motto „Die Welt neu denken“ lädt der Bauhaus Verbund 2019 gemeinsam mit zahlreichen Partnern dazu ein, die historischen Zeugnisse des Bauhauses ebenso neu zu entdecken wie seine Bedeutung für die Gegenwart und Zukunft. Das Jubiläumsjahr soll zu einem Fest in ganz Deutschland mit internationaler Ausstrahlung werden.


Die Architektenkammer Berlin beteiligt sich mit einem vielfältigen Programm an den Aktivitäten zum Bauhaus-Jubiläum 2019.

Weitere Termine in Berlin

Informationen unter www.bauhaus100.de


Bauhaus-Touren 2018

Das Bauhaus-Archiv bietet ein vielfältiges Programm mit zahlreichen Touren zu Stätten der Moderne in Berlin und der Umgebung. Das Themenspektrum reicht von Architektur von Bauhäuslern in Berlin bis hin zu jungem Design in der Stadt. Mitglieder der Architektenkammer Berlin erhalten 10 Prozent Rabatt.

7 Touren auf einen Blick (bitte aufklappen)

Bau mir die Zukunft: Das Berliner Hansaviertel

Anlässlich der Internationalen Bauausstellung 1957 in West-Berlin realisierten 53 Architekten aus 13 Ländern, darunter Walter Gropius, Oscar Niemeyer und Alvar Aalto, ihre Vorstellungen von modernem Wohnbau und der Stadt im Grünen. Die Tour stellt Konzepte und Einzelbauten des Hansaviertels vor. Exklusiv gibt es die Möglichkeit, Wohnungen in der Siedlung zu besichtigen.

Treffpunkt: U-Bahnhof Hansaplatz, Ausgang Bartningallee, vor dem Grips Theater
Termine: 12. Mai, 9. Juni, 1. September, 13. Oktober, 10. November 2018
Uhrzeit: 14 bis 16 Uhr

Die Villenkolonie am Rupenhorn: Deutsche Architekturavantgarde der 1920er-Jahre

Ganz im Westen Berlins, am Übergang von Charlottenburg zu Spandau, befindet sich eine ruhige Straße, die einst wie eine kleine Bauausstellung von Weltrang anmutete. Hier baute die deutsche Architekturavantgarde: Hermann Muthesius, Bruno Paul, Erich Mendelsohn, die Brüder Luckhardt mit Alfons Anker und der Bauhäusler Ludwig Hilberseimer. Die Tour entführt die Teilnehmer in die 1920er-Jahre, als diese Landhäuser für wohlbetuchte Bauherren errichtet wurden. Einige der Bauten, so das Wohnhaus von Erich Mendelsohn und die beiden Häuser der Brüder Luckhardt, gelten heute als herausragende Beispiele des Neuen Bauens. Als besonderes Highlight der Tour wird eines der Landhäuser der Brüder Luckhardt sowie das Gelände der ehemalige Villa Lindemann von Bruno Paul (heute Touro College) besichtigt. Info: Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis mit.

Treffpunkt: Bushaltestelle Stößenseebrücke, an der Kreuzung Heerstraße / Am Rupenhorn
Termine: 18. Mai, 8. Juni, 13. Juli, 14. September 2018
Uhrzeit: 14 bis 16 Uhr

Walter Gropius und seine Zeitgenossen: Akzente im Bauen der Moderne 1910-1930

Rundgang zu Fuß:
In den Jahren 1926 und 1927 beauftragte die Wohnungsbaugesellschaft Gehag den Architekten Bruno Taut in Berlin-Zehlendorf eine Siedlung mit bezahlbaren Reihenhäusern und Mietwohnungen zu errichten. Die "Papageiensiedlung" entstand. Im Gegensatz dazu stehen die Einfamilienhäuser des Neuen Bauens von Walter Gropius und von Ludwig Mies van der Rohe.

Treffpunkt: U-Bahnhof Krumme Lanke, Ausgang, Vorplatz
Termine: 2. Juni, 18. August, 6. Oktober 2018
Uhrzeit: 14 bis 16 Uhr

Rundgang mit dem Fahrrad:
Eine Tour durch Zehlendorf auf den Spuren von Walter Gropius, Alfred Grenander, Ludwig Mies van der Rohe, Walter Peterhans, Richard Neutra und Bruno Taut. Diese Architekten waren alle dem Gedanken des modernen und bezahlbaren Bauens zugewandt mit dem Ziel, der Stadt ein neues, zeitgenössisches Gesicht zu geben. Vermittelt werden Einblicke in die sozialen und architektonischen Aufgaben der damaligen Zeit, die auch heute noch von großer Aktualität sind. Bitte bringen Sie ihr eigenes Fahrrad mit.

Treffpunkt: U-Bahnhof Krumme Lanke, Ausgang, Vorplatz
Termine: 27. Mai, 16. September 2018
Uhrzeit: 11 bis 13 Uhr

Handwerk in Schöneberg: Ein Designrundgang

Was zeichnet gutes Design aus? Dieser Frage wird bei diesem Spaziergang auf den Grund gegangen. In Schöneberg haben sich viele kleine Handwerksbetriebe angesiedelt, die den Bezirk in den letzten Jahren zu einem lebendigen Wirtschaftsstandort machten. Kreative entwerfen und stellen in ihrer Werkstatt Unikate und Kleinserien her. Das kann vor Ort miterlebt werden. BVG Ticket notwendig.

Treffpunkt: S-Bahnhof Schöneberg, Ausgang Ebersstraße
Termine: 12. Mai, 14. Juli, 25. August, 15. September, 27. Oktober 2018
Uhrzeit: 13 bis 15 Uhr

Die Stalinallee: Boulevard zwischen Machtanspruch und Wohnreform

Als radikales Städtebauprojekt des Nationalen Aufbauwerks der DDR markierte die Stalinallee, heute Karl-Marx-Allee, in den 1950er-Jahren die soziale, ästhetische und politische Gegenthese zur internationalen Moderne des Westens. Der Architekturrundgang regt zu reizvollen Neubetrachtungen an und schließt eine Dachbegehung ein.

Treffpunkt: U-Bahnhof Weberwiese, Ausgang zur STraße der Pariser Kommune, vor dem Hochhaus
Termine: 2. Juni, 4. August, 20. Oktober 2018
Uhrzeit: 15 bis 17 Uhr

Industriekultur Eberswalde: Die Wiege der brandenburgischen Industrie

Eberswalde gilt als Wiege der brandenburgischen Industrie. Besonders die Metallverarbeitung hat hier ihr Zuhause. Ein Spaziergang entlang des Finowkanals lässt von der Natur überwachsene Reste früher Technikgeschichte entdecken. Im Anschluss wird die Werkssiedlung des ehemaligen Messingwerks mit den legendären Wohnhäusern aus Kupfer, für die Walter Gropius einen Typenentwurf machte, besucht. Nach einer Pause im Stadtcafé am Markt mit regionaltypischer Konditorware rundet ein Besuch im Stadtmuseum mit Einblicken in die Designgeschichte der Region den Besuch ab. Eigene Anreise!

Treffpunkt: Hauptbahnhof Eberswalde, Bahnhofsvorplatz
Termine: 6. Mai, 1. Juli, 8. September, 13. Oktober 2018
Uhrzeit: 10 bis ca. 16 Uhr

Auf den Spuren von Bauhäuslern: Eine Bustour durch Berlin

Das unter dem Namen "Mies van der Rohe Haus" bekannte frühere Wohnhaus Lemke ist das letzte, 1933 von Ludwig Mies van der Rohe in Deutschland fertiggestellte Bauwerk, bevor er nach Chicago übersiedelte. Mit seiner reduzierten Formensprache macht es die Moderne erlebbar. Nach dem Besuch wird den Spuren gefolgt, die Mies van der Rohe und weitere Bauhäusler mit ihren Bauten in Schöneberg, Tempelhof und Wilmersdorf, aber auch in Tiergarten mit der berühmten Neuen Nationalgalerie vor und nach dem Zweiten Weltkrieg hinterließen.

Treffpunkt: Klingelhöferstraße 18, vor KPMG
Termine: 30. Juni, 3. November 2018
Uhrzeit: 11 bis 14 Uhr

Weitere Informationen und die Buchung der Touren finden Sie auf den Seiten des Bauhaus-Archivs.

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