Pressemitteilungen

31. März 2016
April! April! Oder des Kaisers neue Kleider
Derzeit lobt die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt den internationalen „Berlin Award 2016 - Heimat in der Fremde“ aus. In der Auslobung heißt es „Der Award würdigt innovative Projekte zur Unterbringung Geflüchteter. Maßgebliches Ziel des Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde ist es, durch innovative Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität von Flüchtlingen beizutragen. Dabei geht es auch darum, dass die Projekte sich stadträumlich einbinden lassen und die Vernetzung in den urbanen Kontext fördern“. Das findet die Architektenkammer Berlin inhaltlich im Prinzip richtig und lobenswert, in der momentanen Situation jedoch etwas zynisch und kaum ausreichend.

8. März 2016
Architektenkammer Berlin zeigt Ausstellung „Architektur und Schule“ im stilwerk Berlin
In der Ausstellung sind vom 12. März bis 9. April 2016 die Ergebnisse aktueller Schülerprojekte des Arbeitskreises „Architektur und Schule“ der Architektenkammer Berlin im stilwerk Berlin zu sehen. Eröffnet wird sie am 11. März um 19 Uhr von Bärbel Winkler-Kühlken, Vorstandsmitglied, und Thomas c Dehmel, Vorsitzender des Arbeitskreises „Architektur und Schule“. Beteiligte Schülerinnen und Schüler stellen ihre Projekte vor.

25. Februar 2016
„da! Architektur in und aus Berlin“ 2016 Architektenkammer Berlin zeigt Ausstellung im stilwerk
Vom 12. März bis 9. April 2016 zeigt die Architektenkammer Berlin ihre 17. Jahresausstellung „da! Architektur in und aus Berlin“ im stilwerk. Zu sehen sind insgesamt 67 ausgewählte Arbeiten, die ein breites beispielhaftes Spektrum zeitgenössischer Planungen abbilden. Eröffnet wird die 17. Jahresausstellung am 11. März 2016 von Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin, und Christine Edmaier, Präsidentin der Architektenkammer Berlin.

23. Februar 2016
„Architektur und Schule“ mit 222 Projekten in Berliner Schulen - ein Jubiläum über Zahlen hinaus
222 Schülerprojekte an etwa 120 Schulen begleitet durch knapp 100 Architektinnen und Architekten - diese Zahlen stehen insbesondere für sehr viel ehrenamtliches Engagement der Berliner Kammermitglieder. Bereits seit 17 Jahren setzt sich der Arbeitskreis „Architektur und Schule“ für die architektonische Bildungsvermittlung an die jüngsten Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Berlin ein. Anlässlich des Jubiläums bietet der Arbeitskreis am 8. und 9. März 2016 einen Workshop mit erprobten und neuen Konzepten an.

11. Februar 2016
Gemeinsam Verantwortung für den Wohnungsbau in Berlin übernehmen
„Schnell_Billig_Schön“ – unter diesem provokanten Titel startete die Architekten-kammer Berlin am 9. Februar 2016 mit einer Auftaktveranstaltung eine Seminarreihe zum Wohnungsbau. Gemeinsam mit landeseigenen Wohnungs-baugesellschaften wurden die wichtigsten und teilweise auch kontroversen Themen identifiziert. Mit der Reihe soll auch mehr Verständnis für die Position des anderen entstehen, denn eine gute Zusammenarbeit zwischen den Auftraggebern und den planenden Architektinnen und Architekten ist für das Gelingen der großen vor uns liegenden Aufgaben unabdingbar.

26. Januar 2016
Verpasste Chancen und verstreckte Risiken beim Bau von Flüchtlingsunterkünften
Die Architektenkammer Berlin kritisiert das derzeit geplante Vorgehen im Land Berlin für den Bau von Flüchtlingsunterkünften. Nachdem bereits vor einigen Wochen die erste Ausschreibung für modulare Flüchtlingsunterkünfte für eine kontroverse Debatte unter Fachleuten, Pressevertretern und Bürgerinnen und Bürgern gesorgt hatte, sind über den Jahreswechsel eine Reihe von weiteren Ausschreibungen veröffentlicht worden, die noch Schlimmeres befürchten lassen.

10. Dezember 2015
Wohnungsbau mit Baukultur - Vorhandene Ressourcen besser nutzen
Es wird endlich gebaut, Planende und Baufirmen haben alle Hände voll zu tun, der Wohnungsbau ist in Gang gekommen, eine Ausschreibung für die schlüsselfertige Erstellung von Flüchtlingsunterkünften ist erfolgt. Das Wort Baukultur kommt dabei allerdings nicht mehr vor, Architektur wird scheinbar als überflüssiger Luxus betrachtet, für den jetzt weder Zeit noch Geld vorhanden sei. Das wird sich nach Ansicht vieler Fachleute rächen. Die Architektenkammer Berlin versucht deswegen aktiv gegenzusteuern.

16. Oktober 2015
Berliner Stadtmitte zusammen denken
Die Stadtdebatte „Alte Mitte – neue Liebe“ geht mit der zweiten Bürgerwerkstatt am 17. Oktober 2015 in eine neue Runde. Ergänzend zu der von der Senatsverwaltung initiierten Diskussion über mögliche Nutzungen und deren planerische Verortung ist aus Sicht der Architektenkammer Berlin vor allem ein schlüssiges Gesamtkonzept erforderlich. Dabei sind die Bereiche westlich und östlich des Bahnhofs Alexanderplatz nicht getrennt, sondern als inhaltliche Einheit zu betrachten.

23. September 2015
Wohnraum und Lebensqualität für Berliner, Neuberliner und Zuwanderer
Die Geschwindigkeit beim Bauen hängt weniger von der gewählten Konstruktionsweise als von den Genehmigungsverfahren ab. Die Architektenkammer Berlin weist darauf hin, dass Planungszeiträume durch transparente Verfahren nicht verlängert, sondern verkürzt werden.

3. September 2015
Geschäftsführung der Architektenkammer Berlin neu besetzt
Ab 1. September 2015 hat Dipl.-Ing. Architekt Torsten Förster (43) die Geschäftsführung der Architektenkammer Berlin übernommen. Damit ist die Position, die zuletzt kommissarisch durch Dipl.-Ing. Architektin Andrea Lossau wahrgenommen wurde, wieder dauerhaft besetzt.

7. August 2015
Stellungnahme der Architektenkammer Berlin zur Meldung der degewo: „Prinzip Eigenleistung“ / „Selber Planen und Geld sparen“, Berliner Zeitung, 5. August 2015
Mit Verwunderung hat die Architektenkammer Berlin die Pressemeldung zu einem Bauvorhaben der degewo zur Kenntnis genommen, aus der man herauslesen konnte, dass durch den Einsatz einer unternehmenseigenen Planungsabteilung - anstatt freischaffender Planungsleistungen - bis zu 300 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche angeblich eingespart werde könne. Auch die Nennung von Gesamtkosten hat erstaunt, obwohl offensichtlich erst die Kostenberechnung und noch gar keine verbindlichen Firmenangebote vorliegen. Bei der momentanen Baukonjunktur können tatsächliche Kosten keineswegs sicher voraus gesagt werden. Auch würde dabei durchaus interessieren, wie die Kosten der neuen Planungsabteilung „Bauwerk“ in diese Berechnung eingeflossen sind.

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