Barrierefreies Planen und Bauen

Uneingeschränkte Mobilität, Kommunikation und Orientierung für Jede und Jeden zu ermöglichen, ist eine Aufgabe, die weit über die Gestaltung der baulichen Umwelt hinausgeht und unter dem Einfluß der demographischen Entwickung unserer Gesellschaft auch soziale, rechtliche und wirtschaftliche - letztlich politische Aspekte betrifft.

Barrierefrei Bauen bedeutet, in Zukunft komfortabler zu leben, Hindernisse sowohl für Groß und Klein, Jung und Alt, als auch für Menschen mit körperlichen Behinderungen zu beseitigen. Unser Engagement gilt der Mobilisierung unseres Berufsstandes und der Gesellschaft für eine universell nutzbare Gestaltung unserer Umwelt zum Wohle aller.

Als Ansprechpartner stehen in der Kammer die Mitglieder des Arbeitskreises Universal Design I Barrierefreiheit I Demografie zur Verfügung.


Kurzfilm: Berlin, zugänglich für alle 2020

Um die Anforderungen an eine barrierefreie Stadt zu verdeutlichen, wurde im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt ein Kurzfilm mit Berlinerinnen und Berliner erstellt. Alle sollen sich in Berlin uneingeschränkt bewegen können. In seiner bunten Vielfältigkeit will Berlin allen die selbstbestimmte Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglichen. Denn Berlin will sich auch mit Blick auf die Herausforderungen einer wachsenden Stadt lebenswert und gastfreundlich zeigen.


Berliner Initiative „Wohnen im Alter“
Die Architektenkammer Berlin ist Kooperationspartner der Berliner Initiative „Wohnen im Alter“ (BIWIA), in der sich verschiedene Verbände, Kammern und Senatsverwaltungen zusammengeschlossen haben. Die Initiative widmet sich einem Thema, das durch den Wandel in der Bevölkerungsstruktur zunehmend an Bedeutung gewinnt, und hat das Ziel, die Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes Wohnen im Alter zu verbessern.

Kernstück bildet ein neues Internetportal, das Anfang März 2006 gestartet ist. Hier sind Informationen und Beiträge rund um das Wohnen im Alter zusammengestellt, unter anderem zu speziellen Wohnformen für ältere Menschen, altersgerechten Anpassungen bestehender Wohnungen und Gebäude, Rechtsfragen oder Beratungs- und Informationsstellen.
Internetportal „Wohnen im Alter“