Nino-Areal Nordhorn

Stadtplanung — 2006

Architekturbüro Edmaier


Konversion eines ehemaligen Textil-Industrieareals in einer Kreisstadt an der niederländischen Grenze, das als Sanierungsgebiet mit dem Ziel einer Nutzungsumwandlung ausgewiesen wurde. Auf dem Areal werden Gebäude aus der vormaligen Industrienutzung bewahrt und neue Gewässerbezüge geschaffen. Der städtebauliche Entwurf besticht durch die originäre Ausprägung des neuen Einfamilienhausgebietes. Es werden unterschiedliche Grundstücksgrößen und -zuschnitte, unter Verzicht auf sonst übliche Orthogonalität und Fluchtgerichtetheit, für den individuellen Einfamilienhausbau angeboten, während das Netz der Wege und Grünräume eine klare städtebaulich- räumliche Strukturierung gewährleistet.
Das Konzept vermeidet serielle Einfalt, ohne die Konsistenz des Ganzen aufzugeben. Es dürfte sich damit für eine sukzessive Bebauung mit vielen Einzelbauherrn eignen. Die Planung ist als 1. Preis aus einem städtebaulichen Wettbewerb 2002 hervorgegangen.

Nino-Areal Nordhorn

Prollstraße / Steinstraße / Friedrich-Ebert-Straße
48529 Nordhorn

Architekturbüro Edmaier

Dipl.-Ing. Christine Edmaier, Freischaffende Architektin

Bauherr

Stadt Nordhorn / NINO SEG

Projektdaten

Nutzfläche: 22 ha