Niederösterreichische Landesgartenschau Tulln 2008

Freiraum — 2009

Arbeitsgemeinschaft hutterreimann Landschaftsarchitektur + cejka Landschaftsarchitektur (Wien) + A_lab Architektur Jens Schmahl


Die nach ökologischen Kriterien geplante Schau soll zehn Jahre als Kompetenzzentrum „Natur im Garten“ erhalten bleiben. Ein Netz von Sichtachsen bildet das formale Gerüst, die Auwälder der Donau den Rahmen. Der zentrale Bereich entstand auf einer einst als Schießplatz genutzten Lichtung. Der Kugelfang wurde zur Aussichtsterrasse. Lichtungsgärten reihen sich entlang einer Kastanienpromenade. Zwischen den Gärten liegen kleine baumbestandene Gartenplätze. Ein mäandernder Rundweg aus orangefarbenem Tartanbelag verbindet die 42 Mustergärten mit Attraktionen wie den Baumwipfelweg, der auf 35 Meter Höhe über die Baumkronen führt. Ein Eingangsgebäude mit Bootsanleger, Teich und Festplatz bildet das Tor zum Gelände. Die Auen lassen sich mit dem Kanu oder auf einem Pfad erkunden, an dem Kunstkabinette den Kontrast zwischen naturnahem Wald und gartenkünstlerischer Intervention in Szene setzen.

Niederösterreichische Landesgartenschau Tulln 2008

Am Wasserpark 1
3430 Tulln
(Österreich)

Arbeitsgemeinschaft hutterreimann Landschaftsarchitektur + cejka Landschaftsarchitektur (Wien) + A_lab Architektur Jens Schmahl

Bauherr

Niederösterreichische Planungs- und Errichtungs-GmbH

Projektdaten

Gesamt
Fläche: 520.000 m²

Bestand
Fläche: 450.000 m²

Baukosten: 6 Millionen EUR