Haus Kirsten und Nather

Wohnen — 2014

wiewiorra hopp schwark architekten


Umbau eines denkmalgeschützten Wohnhauses für eine junge Familie. Das Haus im Hansaviertel war zur Interbau 57 entstanden und bereits 2001 saniert worden. Beim aktuellen Umbau wurde die verstellte Fassade zur Straße wieder geöffnet. Die neue Innenarchitektur verdeutlicht den bauzeitlichen Grundriss: Rund um den Wohn- und Essbereich liegen im Erdgeschoss eine Bibliothek (mit Regalen in Eiche), die Küche (mit Aluminiumoberflächen) und eine Lounge (in grünem Leder). Im Obergeschoss entstanden drei Einbauten: eine Ankleide und zwei Bäder. Sie sind außen mit unterschiedlichen Linoleumsorten verkleidet. Die beiden Bäder und die neu gestaltete Treppe bilden im Obergeschoss eine schwarze Wandflucht, die dem Verlauf der einstigen Straßenfassade folgt. Ursprünglich lag davor eine Loggia, die später geschlossen wurde. Durch die Wandflucht ist deren Lage nun wieder als flurartige Passage im Innenraum ablesbar.

Haus Kirsten und Nather

Händelallee 67
10557 Berlin

wiewiorra hopp schwark architekten

Bauherr

privat

Projektdaten

BGF: 595 m²
BRI: 1.675 m³