Haus K Gleichrichterwerk Zehlendorf

Wohnen — 2009

Kahlfeldt Architekten Gesellschaft von Architekten mbH


Der von Hans Heinrich Müller entworfene Ziegelbau entstand 1928/29 in einem vornehmen Wohngebiet – zur Stromversorgung der Straßenbahn. Die Fassadenskulptur mit Dreieckspilastern und Traufgesims diente hier, anders als bei anderen Bauten Müllers, nur der Ästhetik. Seit den 1960er Jahren stand das Gebäude leer. Nach dem Umbau bietet das denkmalgeschützte Haus Raum für zwei nebeneinanderliegende, zweigeschossige Wohnungen. Die Trennwände im Inneren wurden alle entfernt und nach den geänderten Grundrissen neu gesetzt. Neue Holzfenster in einer gemauerten Innenschale erfüllen die Anforderungen des Wärmeschutzes. Die Fassade selbst blieb weitgehend unberührt, einzig die Gläser der Stahlfenster wurden ausgetauscht. Auf der Rückseite des Baus durchbrechen die Außenhaut neue Fenster und neue Austritte vor den Wohnküchen. Von diesen Austritten führen Treppen in den Garten.

Haus K Gleichrichterwerk Zehlendorf

Machnower Straße 83
14165 Berlin

Kahlfeldt Architekten Gesellschaft von Architekten mbH

Bauherr

Stefan Kahlfeldt

Projektdaten

BGF: 460 m²
BRI: 2.990 m³
Baukosten: 550.000 EUR