Haus Arne Jacobsen, Interbauviertel Berlin

Bauen im Denkmal — 2006

Kirsten Schemel Architekten BDA


Denkmalgerechte Sanierung eines Atriumhauses. Das Haus steht in einer Reihe mit drei weiteren, eingeschossigen Einfamilienhäusern, die von dem Architekten Arne Jacobsen zur internationalen Bauausstellung »Interbau 1957« entworfen und gebaut wurden. Der Baukörper besteht aus zwei Hauptriegeln, die durch die Wohnküche miteinander verbunden sind und einen Innenhof umschließen. Auf der Straßenseite (im Norden) sorgen Nebenräume und eine geschlossene Fassade für Schalldämmung.
Der größte Teil der anderen Räume hat große Fensterfronten und liegt nach Süden. Das Haus wurde bis auf die tragenden Teile stückweise fast gänzlich zurückgebaut und neu wieder aufgebaut. Die ursprünglichen Fensterformate und der vom Innenhof in den Eßraum überlappende Pflanzgarten wurden wiederhergestellt. Besonderes Augenmerk lag auf der Rekonstruktion und teilweisen Interpretation der Materialien, ihrer Oberflächen und Farben und der Pflanzen.

Haus Arne Jacobsen, Interbauviertel Berlin

Händelallee 39
10557 Berlin (Tiergarten)

Kirsten Schemel Architekten BDA mit Dipl.-Ing. Henning von Wedemeyer, Architekt

Prof. Dipl.-Ing. Kirsten Schemel, Freischaffende Architektin

Bauherr

Familie H. J. Pein

Projektdaten

Nutzfläche innen: 115 m²
Nutzfläche außen: 197 m²
BRI: 415 m³
Baukosten: 1.650 EUR/m²