Gedenkstätte »Zeichen der Erinnerung«

Freiraum — 2007

Landschaft Planen und Bauen


Umbau des stillgelegten Inneren Nordbahnhofs zur Gedenkstätte. Von diesem Ort verließen einst die Deportationszüge Stuttgart in Richtung der Vernichtungslager im Osten. Schienen, Schwellen und Prellböcke bleiben unverändert erhalten und werden flächig in Schotter gebettet. Ein leicht erhöhter Betonweg faßt wie ein Passepartout die Schotterfläche. Auf zwei Seiten wird sie zudem von Betonmauern gerahmt. Wo beide Mauern zusammentreffen, liegt der Zugang mit einem zurückversetzten Wandsegment, das Daten und Zielorte der Deportationen auflistet. Die Innenseite der gleisparallelen Wand ist mit den Namen der von hier Deportierten beschriftet. Die Wand hinter den Gleisenden, an der Informationstafeln angebracht sind, wird von einem zweieinhalb Meter auskragenden Betonvordach geschützt.

Gedenkstätte »Zeichen der Erinnerung«

Otto-Unfrid-Straße 10
70191 Stuttgart

Landschaft Planen und Bauen

Dipl.-Ing. Manfred Karsch

Bauherr

k.A.

Projektdaten

Nutzfläche: 2.300 m²