Ehemalige Jüdische Mädchenschule

Kultur — 2013

Grüntuch Ernst Architekten


Instandsetzung und Umnutzung eines denkmalgeschützten Schulgebäudes von 1928 zum Haus für Kunst und Esskultur. Die Eingriffe beschränkten sich auf ein Minimum. Im Zuge der Restaurierung wurden die Fassaden wiederhergestellt. Im Erdgeschoss, wo einst Turnhalle, Direktoren- und Lehrerzimmer lagen, sind heute Restaurants untergebracht: zwei zur Straße und eins im Seitenflügel. Auch in den Stockwerken darüber blieb die Raumstruktur erhalten. Mehrere Galerien nutzen die einstigen Unterrichtsräume, Flure und auch die zweigeschossige Aula im Turmbau. Kernstück des Gebäudes ist das große Treppenhaus. Um seinen offenen Charakter wieder freizulegen, wurden spätere Einbauten entfernt und ein nachträglich im Treppenkern eingebauter Aufzug durch einen neuen, nun gläsernen ersetzt. Gläserne Wandelemente zwischen den restaurierten Pfeilern schließen die Galerieebenen ab, bewahren aber die ursprüngliche Transparenz des Raums.

Ehemalige Jüdische Mädchenschule

Auguststraße 11–13
10117 Berlin

Grüntuch Ernst Architekten

Bauherr

Michael Fuchs Verwaltungs-GmbH

Projektdaten

BGF: 3.450 m²
BRI: 16.350 m³