Bundesgartenschau Schwerin 2009 – Garten am Marstall

Freiraum — 2010

hutterreimann Landschafts architektur + cejka Landschaftsarchitektur


Auf einer Halbinsel im Schweriner See liegt der Marstall von 1842. Das ihn umgebende Grün wurde als Daueranlage gestaltet, die über die Zeit der Gartenschau hinaus Bestand hat. Das Wegenetz mit Blickbezügen zum Schloss und der alte Baumbestand wurden aus denkmalpflegerischen Erwägungen rekonstruiert. Im formalen Bereich am Haus entstand ein Rosengarten mit Duftbars. Eine Fläche aus blauen Holzschnipseln mit blauen Kletterpferden erinnert an die historische Pferdeschwemme. Entlang des Uferwegs legt sich ein filigranes Wegenetz. Es erinnert an die Fischertradition auf der Halbinsel. Seine Maschen sind mit Wechselflorbeeten belegt, die in einem Wellenverlauf aus Blautönen blühen. Dazwischen liegen runde Gartenkabinette als Präsentationsflächen der Garten- und Landschaftsbaufachbetriebe des Landes. Sie sind mit gelben Netzwänden eingefasst. Zum Wasser hin entstand längs des Rundwegs eine naturnahe Uferwiese mit Liegen und Stühlen.

Bundesgartenschau Schwerin 2009 – Garten am Marstall

Werderstraße (am Marstall)
19055 Schwerin

hutterreimann Landschafts architektur + cejka Landschafts-architektur

Bauherr

Bundesgartenschau Schwerin 2009 GmbH

Projektdaten

Fläche: 4 ha