Bahnhof Hameln

Bildung & Wissenschaft — 2007

Architekten Scheidt Kasprusch


Umbau des Bahnhofs Hameln als Ergebnis eines europaweiten Wettbewerbs 2002. Die Stadt hatte das denkmalgeschützte Gebäude von der Bahn gekauft, um es in Eigenregie herzurichten. 1872 erbaut, war es 1925 nach einem Brand mit klassizistischer Fassade und veränderter Raumstruktur wieder aufgebaut worden. Beim jetzigen Umbau wurden spätere Überformungen der Hauptfassade und der Eingangshalle entfernt und die zugemauerten Seitenschiffe geöffnet. Im mittleren Bereich des Gebäudes, das sich von der Eingangsfront nach hinten auf fast dreieckigem Grundriß verjüngt, entstand eine neue zweigeschossige Halle mit Glasdach. Durch runde Deckenöffnungen erhält deren untere Ebene Tageslicht. Auf beiden Etagen liegen Läden und Büros in den Gebäudeteilen zu beiden Seiten der Halle. Hinter der neuen Halle wurde der bisher bahnintern genutzte Kaisersaal wieder hergestellt, seine Glasdecke in polygonaler Pyramidenform freigelegt und restauriert.

Bahnhof Hameln

Bahnhofplatz 19-23
31785 Hameln

Architekten Scheidt Kasprusch

Bauherr

GWS Stadtwerke Hameln

Projektdaten

Nutzfläche: 3.625 m²
BRI: 24.200 m³
Baukosten: 1.793 EUR/m²