Atriumhaus Johannes Krahn im Hansaviertel

Wohnen — 2007

Kirsten Schemel, Architekten BDA mit Dipl.-Ing. H. v. Wedemeyer


Umbau eines von drei Atriumhäusern von Johannes Krahn, errichtet zur Interbau ‘57 im Berliner Hansaviertel. Schlaf- und Wohntrakt waren ursprünglich nur durch eine transparente Eingangsdiele verbunden. Sie war zu einem festen Verbindungstrakt erweitert und die Innenräume kleinteilig untergliedert worden. Der Umbau behält den Verbindungstrakt bei, schafft im Inneren aber wieder großzügigere, flexible Räume und begreift die vier Außenräume – Atrium, Garten, Eingangs- und Küchenhof – als erweiterte Zimmer. Die Böden im Haus und das Atrium wurden schwellenlos mit einem glänzenden Holzteppich belegt. Die Fassade blieb in den Grundzügen erhalten, wurde aber an drei Stellen durch horizontale Glaselemente aufgebrochen. Im Inneren schaffen der starke Kontrast zwischen elfenbeinfarbenem Putz, dunkelbraunen Glasfliesen und graphitfarbenem poliertem Schiefer zusammen mit papiernen Akari-Lampen, leichten Bambusrollos und den Bambusinseln des Atriums ein fernöstlich inspiriertes Ambiente.

Atriumhaus Johannes Krahn im Hansaviertel

Händelallee 51
10557 Berlin

Kirsten Schemel, Architekten BDA mit Dipl.-Ing. H. v. Wedemeyer

Bauherr

Familie Pein

Projektdaten

Nutzfläche: 156 m² (+ 123 m² außen)
BRI: 554 m³
Baukosten: 1.700 EUR/m²